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Security

Login-Daten von 200 Millionen Yahoo-Nutzern im Netz

In einem Untergrundforum wird ein Datensatz verkauft, bei dem es sich um Nutzernamen und Passwort-Hashes von Millionen von Yahoo-Nutzern handeln soll. Eine Stichprobe scheint darauf hinzudeuten, dass viele Konten zumindest veraltet sind.

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Yahoo

(Bild: dpa, John G. Mabanglo)

Der Hacker mit dem Pseudonym Peace hat wieder zugeschlagen: Diesmal verkauft er die Daten von 200 Millionen Yahoo-Nutzern. Dabei soll es sich um Nutzernamen, MD5-Hashes der dazugehörigen Passwörter und Geburtsdaten handeln. Die Daten werden für 3 Bitcoins (momentan ungefähr 1600 Euro) in einem Untergrundforum angeboten und sollen, wie bei den früheren Angeboten von Peace, aus dem Jahr 2012 stammen.

Neben den spektakulären Nutzerdaten-Verkäufen, mit denen Peace in letzter Zeit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatte, soll auch der Hack der Linux-Mint-Foren von Anfang 2016 auf die Kappe des Hackers gehen. Laut der Nachrichtenseite Vice, die eine kleine Probe der Daten analysieren konnte, sind viele der Konten aus dem Leak nicht mehr aktuell. Von Vice kontaktiert bestätigte Yahoo, dass man von dem Datenleck wisse. Zwar gab die Firma keine weiteren Details bekannt, verneinte aber ebenso nicht, dass der Hack wie von Peace angegeben stattgefunden hat. (fab)