Lückenpetze Secunia PSI in dritter Auflage

Die neue Version des Programm-Updaters ist leichter zu bedienen und spricht jetzt auch Deutsch. Darüber hinaus hat der Hersteller an der automatischen Update-Installation gefeilt.

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Von
  • Ronald Eikenberg

PSI spürt Programme auf, die bekannte Sicherheitslücken enthalten.

Mit Version 3 des kostenlosen Programm-Updaters Personal Software Inspector (PSI) hat Secunia die Bedienoberfläche stark vereinfacht, sodass nun auch technisch weniger versierte Nutzer ihre Windows-Anwendungen auf den neuesten Stand halten können sollen.

Nach Angaben des Herstellers wurde darüber hinaus die automatische Update-Version weiter ausgebaut. PSI soll nun Programme von 3000 Herstellern auf dem neuesten Stand halten können. Wie gehabt kümmert sich PSI nur um Updates, die Sicherheitslücken schließen. Version 3 kommt erstmals mit mehreren Übersetzungen, darunter auch Deutsch.

Secunia PSI überprüft, ob veraltete und bekanntermaßen verwundbare Versionen von Programmen auf dem Rechner installiert sind. Nach dem Scan-Durchlauf installiert PSI die verfügbaren Updates oder bietet zumindest Links zu den Aktualisierungen an.

Secunia versucht seinen Personal Software Inspector nun auch technisch weniger versierten Nutzern schmackhaft zu machen.

Im Vergleich zu der im Februar veröffentlichten Betaversion hat Secunia einige aus der Vorgängerversion bekannte Funktionen wieder eingebaut: So wird nun wieder eine Liste aller erkannten Anwendungen angezeigt, auch wenn diese auf dem aktuellen Stand sind. Darüber hinaus gibt es jetzt einen Verlauf, der den Fortschritt der Update-Installationen protokolliert.

Für Privatanwender ist die Nutzung von PSI kostenlos. Für kommerzielle Nutzer hat Secunia eine Alternative mit erweiterten Administrationsmöglichkeiten im Programm, den Corporate Software Inspector. (rei)