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Microsoft warnt Administratoren vor IE7-Update

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Microsoft hat einen Knowledgebase-Artikel veröffentlicht, in dem das Unternehmen Administratoren vor dem anstehenden Internet-Explorer-Update auf Version 7 warnt. Die Redmonder wollen das Update am 12. Februar als Update-Rollup-Paket markieren, wodurch es in Unternehmensnetzen mit WSUS-Server, die die Option zum automatischen Freigeben solcher Pakete aktiviert haben, automatisch verteilt und installiert wird. Bislang haben zahlreiche Unternehmen das Update von Internet Explorer 6 auf Version 7 nicht vollzogen, etwa weil auf der neuen Browserversion kritische, meist selbst programmierte Geschäftsanwendungen nicht oder nur eingeschränkt funktionierten.

In dem Knowledgebase-Artikel beschreibt Microsoft, wie Administratoren das automatische Update verhindern können. Dazu müssen sie vorerst das automatische Freigeben von Update-Rollup-Paketen deaktivieren und den WSUS-Server mit den Microsoft-Servern synchronisieren. Nach dem 12. Februar sollte der Internet Explorer 7 nun in der Liste der nicht freigegebenen Updates auftauchen. Anschließend soll man Microsoft zufolge die Option, Update-Rollup-Pakete automatisch freizugeben, wieder gefahrlos aktivieren können.

Schon Ende Oktober vergangenen Jahres hatte eine ähnliche Option im WSUS-Server für Verwirrung gesorgt, da Microsoft die optionale Desktop-Suche als aktualisierte Version eines Updates markiert hatte und die Software dadurch automatisch auf zahlreichen Unternehmens-PCs installiert wurde. Damit aktualisierte Update-Pakete automatisch freigegeben werden, muss das Update für die betroffene Software zuvor bereits freigegeben worden sein. Microsoft warnt wohl deshalb vor dem IE7-Update, damit Administratoren nicht wieder unvorbereitet in eine derartige Situation geraten.

Siehe dazu auch:

(dmk)