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Security

Nahezu kostenlose Firewall von Ashampoo [Update]

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Die Personal-Firewall von Ashampoo gibt das Unternehmen fast kostenlos ab: einzig die E-Mail-Adresse muss ein interessierter Anwender für Werbezwecke angeben. Die Lizenz erlaubt die Nutzung auf privat genutzten Rechnern ebenso wie auf gewerblichen Systemen.

Die Desktop-Firewall von Ashampoo dürfen private und gewerbliche Anwender nutzen.

Die Desktop-Firewall integriert zusätzlich zu den üblichen Blockierfunktionen noch weitere Werkzeuge. So kann die Software die Autostarts überprüfen und ermöglicht dem Anwender, unerwünschte Programme zu deaktivieren. Außerdem ist ein Prozess-Scanner an Bord, mit dem sich laufende Prozesse beenden lassen. Auch die Surfspuren in den Caches des Internet Explorer, Firefox' und Operas sowie Cookies und der Verlauf können mit den Werkzeugen der Firewall gesucht und entfernt werden. Hinter dem IP-Spam-Blocker verbirgt sich die Möglichkeit, den Windows-Nachrichten-Dienst zu deaktivieren.

Den Ausbruch von Software über Webbrowser verhindert die Firewall nicht. In der Standardeinstellung werden lokale Verbindungen nicht überprüft, sodass Software sich an Netzwerkports heften und dort lauschen kann. Versucht sie jedoch, eine Verbindung nach außen aufzubauen, erkennt die Firewall das und fragt beim Anwender nach. Die Firewall bringt für einige bekannte Programme, etwa Internet Explorer, Outlook (Express), Firefox, Thunderbird und weitere vorgefertigte Regeln mit. Damit spart Ashampoo einige der Nachfragen beim Benutzer ein.

Nutzer von Windows XP mit Service Pack 2 benötigen eigentlich keine zusätzliche Firewall, da die dort integrierte Windows-Firewall Dienste nach außen abschirmt. Kommt jedoch noch Windows 2000 zum Einsatz, bietet eine Desktop-Firewall einen Mehrwert zum Absichern des Rechners. Wer nichts gegen weitere Werbemails einzuwenden hat, kann seinen Rechner sowohl in der Firma als auch zu Hause mit der Ashampoo Firewall gegen Angriffe aus dem Netz absichern.

Ein Artikel in der c't 17/06 auf Seite 108 bietet weitergehende Hintergrundinformationen zu Personal-Firewalls.

[Update]:
Nach Angaben von Ashampoo können sich Nutzer nach der Registrierung auch sofort wieder aus den Newslettern austragen.

Siehe dazu auch: (dmk)