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Security

Noch ein Hotfix für Microsofts ANI-Patch

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Nachdem das vorgezogene Update für die Sicherheitslücke bei der Verarbeitung animierter Cursor auf zahlreichen Rechnern Probleme machte, hatte Microsoft am April-Patchday automatisch einen Hotfix verteilt, der die Probleme lösen sollte. Nun legt das Unternehmen einen neuen Hotfix nach, der weitere Probleme mit dem Update beseitigt. Außerdem haben die Redmonder in Knowledgebase-Artikel zum Hotfix die Liste bekannter Programme erweitert, die mit dem Original-Patch nicht zurechtkommen.

Der neue Hotfix soll verhindern, dass Windows-2000- oder -XP-Rechner abstürzen, wenn Anwender einen Druckauftrag von einem SQL-Reporting-Dienst aus starten. Laut Microsoft können die Treiber für Ricohs LAN Fax, Gestetner P7026n PCL, Ricoh Laser AP2600N PCL, HP LaserJet 9050, HP LaserJet 4200 und für den HP 4050 PCL6 dabei einen Absturz verursachen.

Der erste Hotfix hingegen behebt nicht nur Probleme mit Realtek-Soundtreibern, der Elster-Steuererklärungssoftware und dem Packprogramm Tugzip, sondern auch weiteren Programmen: Microsoft listet nun auch Software wie CD-Tag, Suunto Ski Manager, BMC PATROL und BricoPack Vista Inspirat als inkompatibel mit dem Original-Patch. Weitaus bekannter dürfte hingegen der AVG-Virenscanner sein, dessen Control-Center in der Version 7.5 wohl ebenfalls den Patch für den Patch benötigt.

Anwender, die Probleme mit dem ersten Patch für die ANI-Lücke haben, sollten zunächst den ersten Hotfix installieren, sofern das automatische Update ihn nicht schon heruntergeladen und eingespielt hat. Der neue Hotfix für die Druckprobleme soll Microsoft zufolge nicht automatisch über die Update-Systeme ausgeliefert werden. Er dürfte ohnehin kaum für Privatanwender wichtig sein, sondern in Unternehmensnetzen die Druckbereitschaft wiederherstellen.

Siehe dazu auch:

(dmk)