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Noch knapp sechs Monate Security-Updates: BSI erinnert an Windows-7-Supportende

Zeit für den Umstieg: Im Januar 2020 endet die Versorgung von Windows 7 mit Sicherheits-Updates. Gleiches gilt ab 19. Dezember für Windows Mobile.

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(Bild: Shutterstock / Daniel Tadevosyan )

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Am 14. Januar 2020 endet der erweiterte Supportzeitraum für Windows 7: dann gibt es zum letzten Mal kostenlose Sicherheits-Updates für das Betriebssystem. Vor dem Hintergrund, dass diese Frist in weniger als sechs Monaten verstrichen sein wird, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Windows-7-Anwendern zum zeitnahen Wechsel des Betriebssystems.

In einem aktuellen Artikel auf der Service-Webseite BSI für Bürger betont das BSI die "hohen Risiken für die IT-Sicherheit", die eine Weiternutzung von Windows 7 vor allem dann berge, wenn die veralteten und potenziell verwundbaren Systeme mit dem Internet verbunden seien.

Nutzer hätten die Wahl, entweder ein Upgrade auf eine weiterhin unterstützte Windows-Client oder -Server-Version durchführen oder zu einem alternativen Betriebssystem wie macOS oder Linux wechseln. Wichtig sei, im Vorfeld des Umzugs wichtige Daten auf einem externen Speichermedium zu sichern. Auch müsse man sicherstellen, dass der betreffende Rechner den Systemanforderungen des neuen Betriebssystems gerecht werde und überprüfen, ob auch zusätzliche Geräte wie etwa Drucker mit diesem funktionierten.




Das BSI erinnert in seinem Artikel auch daran, dass Microsoft zum 19. Dezember die Unterstützung des Smartphone-Betriebssystems Windows 10 Mobile komplett einstellt.

Anders als im Falle von Windows 7 besteht für betroffene Geräte allerdings nicht die Option, auf ein anderes Betriebssystem umzusteigen. Die Behörde rät daher zur rechtzeitigen Anschaffung eines neuen Geräts. Dabei sei es ratsam, weniger auf günstige Preise als vielmehr darauf zu achten, wie lange das neue Gerät garantiert mit Betriebssystem-Updates beliefert werde.

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(ovw)