Oracle muss Java-Updates nachbessern

Alte Java-Versionen müssen restlos von Computern verschwinden. Dafür muss Oracle sorgen.

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(Bild: dpa, Archiv)

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  • dpa

Der SAP-Konkurrent Oracle muss nach Ermittlungen der US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) das Verfahren beim Stopfen von Sicherheitslücken in Java nachbessern. Java soll auf mehr als 850 Millionen Computern zum Einsatz kommen.

Die FTC hatte angeprangert, dass bei Sicherheits-Updates von Java jeweils nur die aktuelle Version ausgetauscht worden sei. Ältere Varianten seien dabei schlicht ignoriert worden und weiter auf den Geräten der Nutzer geblieben; was ein Sicherheitsrisiko ist.

Oracle habe den Kunden dadurch ein falsches Gefühl von Sicherheit gegeben, kritisierte die FTC, die in den USA unter anderem Verbraucherrechte schützen soll. Laut einem Bericht der FTC wird Oracle künftig beim Update-Prozess seine Kunden darauf hinweisen, wenn diese riskante ältere Java-Versionen installiert haben, und ihnen die Möglichkeit geben, diese zu deinstallieren.

Außerdem verpflichtete sich der Konzern, Nutzer unter anderem auch online und über soziale Netzwerke darauf hinzuweisen. Verstöße gegen die Vorschriften sollen mit einer Strafe von bis zu 16.000 US-Dollar geahndet werden, erklärte die FTC. (des)