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Patchday: Adobe Acrobat und Reader sind das neue Flash

Es gibt jede Menge Sicherheitsupdates für Adobe Acrobat und Reader, die unter anderem 39 kritische Lücken schließen.

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Patchday: Adobe Acrobat und Reader sind das neue Flash

Gewöhnlich versorgt Adobe am monatlichen Patchday insbesondere den dauerkranken Patienten Flash mit Sicherheitspatches. Doch dieser hat aufgrund von aktiven Angriffen bereits Anfang Dezember eine Sonderbehandlung bekommen und geht nun leer aus. Dafür holt Adobe bei Acrobat und Reader mächtig aus und schließt in den Anwendungen insgesamt 87 Sicherheitslücken. Davon gelten 39 Schwachstellen als kritisch.

Wer die PDF-Anwendungen nutzt, sollte zügig die Sicherheitswarnung von Adobe aufrufen und dort Ausschau nach den abgesicherten Versionen halten. In der Warnung findet man auch die Versionsnummern der bedrohten Ausgaben. Acrobat und Reader sind unter macOS und Windows verwundbar. Die Updates sollten sich in den Standardeinstellungen automatisch installieren. Ist das nicht der Fall, können Nutzer eine Aktualisierung unter dem Menüpunkt "Hilfe" anstoßen.

Das Ausnutzen vom Großteil der Schwachstellen versetzt entfernte Angreifer in die Lage, Schadcode auf Computern ausführen zu können. Auch das Leaken von Informationen im Zuge einer Attacke ist Adobe zufolge vorstellbar. (des)