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Pentesting-Distro Kali Linux führt Weekly Builds ein

Ab sofort müssen nach der ersten Installation eines Kali-Systems nicht mehr so lange Updates heruntergeladen werden. Außerdem gibt es die Hacker-Distro jetzt auch mit vielen neuen Desktop-Environments.

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Die Entwickler der auf Security-Werkzeuge spezialisierten Linux-Distro Kali haben gerade Version 2016.2 veröffentlicht. Ab dieser Ausgabe wollen sie die herunterladbaren ISO-Images ihres Betriebssystems im Wochentakt aktuell halten. So müssen neue Nutzer nach der Installation beim ersten Update der enthaltenen Pakete nicht alle Änderungen seit der letzten Version herunterladen, was Wartezeiten minimiert.

Kali mit KDE-Desktop

(Bild: Kali Linux)

Außerdem haben Kali-Nutzer ab Version 2016.2 die Wahl zwischen unterschiedlichen Desktop-Umgebungen. Neben dem herkömmlichen Gnome gibt es nun auch Kali-Versionen mit KDE, Mate, Xfce, LXDE und Enlightenment E17 – allerdings nur für 64-Bit-Systeme. Zwar konnte man sich schon länger eine eigene Kali-ISO mit diesen Desktops selbst anpassen, nun gibt es allerdings offizielle Downloads für die verschiedenen Desktops. Nutzer, die Kali-Installationen mit einer Preseed-Datei vorkonfigurieren, können dies ab jetzt auch über gesicherte HTTPS-Verbindungen tun. (fab)