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Phishing-Test bei der Berliner Polizei

Polizei - Virtueller Tatort

(Bild: Christiaan Colen, CC BY-SA 2.0 )

Die Berliner Polizei will das Sicherheitsbewusstsein ihrer Mitarbeiter sensibilisieren. Dafür hat sie gefälschte E-Mails in Umlauf gebracht, um Log-in-Daten der Beamten abzugreifen.

252 Polizeibeamte sind auf einen Phishing-Test der Berliner Polizei hereingefallen und haben eine gefälschte E-Mail mit einem Link geöffnet. 35 Beamte haben die Anweisungen befolgt und verschiedene Nutzerdaten hinterlegt [1], berichtet der Tagesspiegel.

Insgesamt seien 466 E-Mails in Umlauf gewesen. Demnach sind mehr als 50 Prozent der Polizeibeamten auf die Phishing-E-Mail hereingefallen. Dem Tagesspiegel zufolge will die Polizei das nicht kommentieren; solche Sicherheitstests fänden regelmäßig statt. "Die Polizei ist nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.", erklärt das Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei Steve Feldmann gegenüber dem Tagesspiegel.

Die Mail soll im Corporate Design der Polizei dahergekommen sein und die Beamten aufgefordert haben, ihre dienstlichen und privaten Passwörter im „sicheren Passwortspeicher der Polizei Berlin (SPS)“ zu deponieren. (des [2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3028064

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.tagesspiegel.de/berlin/it-sicherheit-zischen-und-pfeifen-telefonstreich-bei-der-polizei/12659326.html
[2] mailto:des@heise.de