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Superfish: Vorinstallierte Adware bringt Lenovo kaum Gewinn ein

Der Computerhersteller Lenovo hat mit der Superfish-Affäre nicht nur viele Kunden verärgert, auch aus wirtschaftlicher Sicht hat sich das Geschäft mit der vorinstallierten Adware nicht gelohnt.

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Lenovo

(Bild: dpa, Weng Lei)

Der Deal mit Superfish hat sich für Lenovo nicht rentiert: Zum einen hat das Unternehmen aufgrund der vorinstallierten Adware Superfish das Vertrauen vieler Kunden verloren. Zum anderen brachte der Deal, die Adware vorab auf Laptops zu installieren, dem Konzern maximal 250.000 US-Dollar ein, berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes.

Gemessen am Netto-Profit von Lenovo innerhalb der letzten drei Monate des vergangenen Jahres in Höhe von 253 Millionen US-Dollar, macht die mit der Superfish-Affäre erwirtschaftete Summe nur einen Bruchteil aus. Der Imageverlust scheint indes immens – ob Lenovo das Vertrauen der Kunden wiederherstellen kann, bleibt abzuwarten. Zumindest will der Computerhersteller künftig deutlich weniger Software auf Geräten vorinstallieren. (des)