US Navy: Persönliche Daten von 130.000 Marinesoldaten entwendet

Über einen nicht-autorisierten Zugriff auf einen einzigen Laptop eines Dienstleisters der US Marine sind persönliche Daten von mehr als 130.000 aktiven und ehemaligen Soldaten kompromittiert worden. Noch gebe es aber keinen Hinweis auf Missbrauch.

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Durch einen nicht autorisierten Zugriff auf einen Laptop der HP-Dienstleistungssparte Enterprise Services sind persönliche Daten von mehr als 130.000 aktiven und ehemaligen Marinesoldaten in fremde Hände geraten. Das hat die US-Navy mitgeteilt und erklärt, bei den Daten handle es sich um sensible Daten darunter auch die Namen und die Sozialversicherungsnummern der Soldaten. Die Betroffenen sollen in den kommenden Wochen über verschiedene Kommunikationskanäle informiert werden. Noch gebe es keine Hinweise darauf, dass die erbeuteten Daten missbraucht worden seien.

Man nehme den Vorfall extrem ernst, versichert Vizeadmiral Robert Burke in der Mitteilung. Noch sei man ganz am Anfang der Untersuchung und arbeite jetzt daran, so schnell wie möglich alle Betroffenen zu identifizieren und ihnen zu helfen. Wie genau der Datenzugriff erfolgte, teilt die Navy nicht mit. Hewlett Packard Enterprise Services habe die Verantwortlichen der Teilstreitkraft bereits am 27. Oktober informiert, dass der Rechner eines Angestellten, der an einem Navy-Vertrag arbeitete, kompromittiert worden sei. Anschließend sei eine Untersuchung durch den Naval Criminal Investigative Service (NCIS) eingeleitet worden. (mho)