Vorsicht vor Spam-Mails: Behörden der Bundesverwaltung mit Emotet infiziert

Das BSI warnt derzeit vor Spam-Mails im Namen mehrerer Bundesbehörden. Ursprung ist eine Emotet-Infektion.

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(Bild: antb/Shutterstock.com)

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Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden mehrere bestätigte Emotet-Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung gemeldet. Die dabei kopierten Daten nutzen die unbekannten Angreifer derzeit dafür, um betrügerische E-Mails mit gefährlichen Dateianhängen oder Links im Namen mehrerer Bundesbehörden zu verschicken.

Wer solch eine Mail bekommt, sollte den Anhang keinesfalls öffnen oder auf Links klicken, ansonsten könnte der Schädling auch auf dem eigenen Computer zuschlagen. Die Betrüger-Mails sind besonders gut gemacht, da sie zum Teil an bestehende Konversationen anknüpfen und somit sehr glaubhaft wirken.

Schauen Sie sich eine solche Nachricht genau an: Der Name lässt sich leicht fälschen, aber die Absenderadresse nicht ohne Weiteres. Steht dort etwas kryptisches, ist es ziemlich sicher, dass es sich um eine Betrüger-Mail handelt. Aus Sicherheitsgründen sollte man den vermeintlichen Absender anrufen und fragen, ob dieser wirklich gerade eine Mail mit einem Dokument im Anhang verschickt hat.

Welche Behörden konkret betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt. Einer Mitteilung des BSI zufolge soll es bislang zu keinen größeren Schäden gekommen sein, da die Infektion zügig isoliert und bereinigt werden konnte.

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(des)