Vorsicht vor Verteilung von Malware via Steam-Chat

Aktuell häufen sich Hinweise, dass Kriminelle verstärkt über gekaperte Steam-Accounts Links zu Webseiten mit Trojanern verschicken.

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(Bild: dpa, Frank Rumpenhorst)

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Wer im Chat der Steam-Anwendung der Spiele-Vertriebsplattform von Valve Nachrichten von Unbekannten bekommt, sollte unter keinen Umständen auf Links zu Webseiten klicken: Derzeit versuchen Kriminelle offensichtlich vermehrt zufällig ausgewählte Nutzer über gehackte Steam-Accounts anzuschreiben und auf Webseiten mit Malware zu locken. Davor warnen mehrere Teilnehmer einer Diskussion auf Reddit.

Einem Sicherheitsforscher von Bleepingcomputer.com zufolge versuchen die Betrüger Opfer auf eine Video-Webseite zu locken. Dort findet sich ein ausgegrautes Video-Bild mit der Aufforderung, den Flash Player zum Abspielen zu installieren. Dabei handelt es sich jedoch um einen Trojaner, über den Kriminelle Computer fernsteuern können.

Um seinen eigenen Account abzusichern, sollte man die Zwei-Faktor-Authentifizierung von Steam nutzen. Einmal aktiviert, muss man neben dem Passwort noch einen weiteren Code eingeben. Diesen bekommt man entweder per SMS zugeschickt oder generiert ihn über die Steam-App. Gelangt ein Angreifer nun in Besitz eines Account-Namens nebst Passwort, kann er damit kein Konto kapern, schließlich fehlt ihm der zweite Faktor. (des)