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Windows 7: Autorun gibt Würmern keine Chance

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Der immer noch kursierende Wurm Conficker hat Microsoft zu einer Änderung der Autorun-Funktion im am morgigen Donnerstag erscheinenden Release Candidate von Windows 7 veranlasst. Conficker dringt nämlich nicht nur durch die Lücke in Windows und das Erraten einfacher Passwörter in Rechner ein, sondern nutzt auch die Autorun-Funktion von Windows, die beim Anstöpseln eines USB-Sticks oder beim Einlegen einer CD das automatische Starten eines Programms anbietet.

Die Conficker-Programmierer haben dabei sogar an Vista gedacht, wo die Autorun-Funktion Programme erst nach einer weiteren Nachfrage startet. Dabei präsentiert der Wurm in der Autorun-Anzeige nach dem Anschließen eines infizierten USB-Sticks ein gefälschtes Icon, um Anwendern vorzugaukeln, sie würden beim Klicken einen Ordner öffnen. Stattdessen startet jedoch der Wurm. Misstrauisch wird man allenfalls, weil der Menüpunkt zum Öffnen des Ordners in diesem Fall doppelt auftaucht. Offenbar war und ist der Trick aber relativ erfolgreich.

Damit hierauf künftig niemand mehr hereinfällt, hat Microsoft die Option zum Starten des Programms aus dem Nachfrage-Dialog beschreibbarer Speicher wie USB-Sticks, Speicherkarten und externen Festplatten gänzlich entfernt. Diese Änderung gilt allerdings nicht für CDs und DVDs. Was dies konkret für USB-U3-Sticks bedeutet, die dem Rechner eine CD vorgaukeln, müssen Tests zeigen.

Siehe dazu auch:

(Daniel Bachfeld) / (dab)