Windows Defender ATP für Windows 7 und 8.1

Microsoft plant, auch für Windows 7 und Windows 8.1 eine Version der Advanced Threat Protection (ATP) zu veröffentlichen. Bisher war die Sicherheitssoftware Windows 10 vorbehalten. Der Konzern reagiert damit auf die weiterhin große Verbreitung.

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Der Screenshot von Microsoft zeigt einen Windows-7-Computer im Windows Defender Security Center – bisher war das unmöglich.

(Bild: Microsoft)

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Der erweiterte Support für Windows 7 endet in weniger als zwei Jahren, am 14. Januar 2020. Dennoch hat Microsoft sich jetzt dazu entschieden, die Sicherheitssoftware Defender ATP für Unternehmensumgebungen mit Windows 7 und Windows 8.1 freizugeben, die es bisher nur für Windows 10 gab.

Im Windows Blog kündigte Microsoft-Mitarbeiter Rob Lefferts an, "Windows Defender ATP Endpoint Detection & Response (EDR)" im Sommer für die alten Betriebssysteme freizugeben. Die Software ermöglicht Administratoren im cloud-basierten Windows Defender Security Center eine zentrale Auswertung von sicherheitsrelevanten Ereignissen und soll laut Microsoft auch mit Drittanbieter-Virenschutz zusammenarbeiten – empfohlen wird für die Vorgängerversionen von Windows 10 allerdings System Center Endpoint Protection.

Die Entscheidung, die alten Windows-Versionen mit ATP zu versorgen, passt nicht zu Microsofts bisheriger Strategie, die Verbreitung von Windows 10 auch in Unternehmensumgebungen zu befördern. Im Blog-Eintrag spricht Lefferts daher von einer Unterstützung für Administratoren in Mischumgebungen auf dem Weg zur vollständigen WIndows-10-Umgebung. Am geplanten Support-Ende 2020 wolle Microsoft nicht rütteln. Eine Kopie des Windows Defender für Privatanwender mit Windows 7 oder 8.1 ist ebenfalls nicht in Sicht.

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(jam)