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Xcode: Lücken in Entwicklungsumgebung erlaubten beliebige Codeausführung

Zwei Lücken in der macOS-Entwicklungsumgebung Xcode vor Version 11.2 erlaubten die beliebige Programmcode-Ausführung – möglicherweise auch aus der Ferne.

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(Bild: developer.apple.com)

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Die in macOS integrierte Entwicklungsumgebung Xcode wies bis vor kurzem zwei Sicherheitslücken auf, die Angreifern unter bestimmten Voraussetzungen die Ausführung beliebigen Programmcodes ermöglichten.

Laut einem Sicherheitshinweis des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-CERT) waren Angriffe (auch) aus der Ferne möglich; Apple hingegen erwähnt dieses Detail in einem eigenen Hinweis zu den Lücken CVE-2019-8800 und CVE-2019-8806 nicht. Beiden Dokumenten ist übereinstimmend zu entnehmen, dass Angreifer zum Ausnutzen der Schwachstellen eine speziell präparierte Datei benötigten.

Anwender sollten zügig auf die neue Xcode-Version 11.2 updaten, die die Sicherheitslücken laut Apple durch verbesserte Validierungsmechanismen behebt. Sie steht laut Release-Notes für macOS Mojave ab Version 10.14.4 aufwärts bereit. (ovw)