heise.de angeblich bösartig [Update]

Der Reputationsdienst TrustedSource von Secure Computing sperrt Web-Seiten von heise online.

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Von
  • Jürgen Schmidt

Seit dem gestrigen Freitag stuft der Reputationsdienst TrustedSource von Secure Computing den Heise-Webserver anhand seiner IP-Adresse 193.99.144.85 als bösartig ("malicious") ein.

Das hat zur Folge, dass die Firewall von Secure Computing bei eingeschaltetem Webreputationsdienst TrustedSource Web-Seiten von heise online sperrt. Wer auf die Heise-Seiten kommt, braucht sich jedoch nicht zu sorgen: Wir sind nicht böser als sonst. Wie diese Fehleinstufung zustande kommt, ist bislang nicht klar. Versuche zur Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen, das Ende 2008 von McAfee übernommen worden ist, klappten zunächst nicht.

Erst kürzlich war dem Suchmaschinengiganten Google eine Panne unterlaufen, sodass man für eine Weile beim Ansteuern von beliebigen Suchtreffern grundsätzlich auf einer Warnseite gegen Malware landete, statt auf der angesteuerten Seite. Der Spuk war freilich nach rund 45 Minuten vorbei.

Update: Bei einer neuerlichen Überprüfung am Sonntag, 8. Februar, war heise.de bei TrustedSource als "neutral" eingestuft. (ju)