Menü

l+f: Atomraketen-Steuerung nutzt Floppy Disks

Die US-amerikanische Atomstreitmacht setzt immer noch auf Technik aus den 70ern.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 360 Beiträge
Von

Das United States Government Accountability Office (GAO) – eine Art amerikanischer Bundesrechnungshof – kritisiert den Einsatz überalterter Technik bei Bundesbehörden. Als Beispiel führt es das Verteidigungsministerium an. Das setzt zur "Koordination der Betriebsfunktionen" der Atomstreitkräfte inklusive der Interkontinental-Raketen noch einen IBM Series/1 Computer aus den 70ern ein. Der arbeitet noch mit 8-Zoll-Floppy-Disks. Die Älteren erinnern sich vielleicht: Das waren diese 20-Zentimeter-großen, labbrigen Dinger aus der Computer-Steinzeit, die die Lochkarten abgelöst hatten.

Kein Scheiß -- die Steuerung von Atomraketen setzt auf fast 50 Jahre alte IT.

(Bild: U.S. Department of Defense - GAO-16-468)

lost+found: Die heise-Security-Rubrik für Kurzes und Skurriles aus der IT-Security

(ju)