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l+f: Emotet versteckt sich in Snowdens Memoiren

Lesen ist schädlich für die Computer-Gesundheit.

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(Bild: heise)

Die Schadsoftware Emotet wird aktuell wieder verteilt und stiftet auch in Deutschland erneut Unruhe. Sicherheitsforscher von Malwarebytes sind nun auf eine Kampagne gestoßen, bei der keine Rechnungen oder vermeintliche Mails von Kollegen, sondern die Biografie von Edward Snowden als Köder zum Einsatz kommt.

Das Buch ist zur Zeit sehr erfolgreich und ein Bestseller. Das nehmen die Drahtzieher der Kampagne als Aufhänger und verschicken Spam-Mails mit den vermeintlichen Memoiren im Anhang.

Wer das Word-Dokument öffnet, sieht sich mit Makros konfrontiert. Im Dokument steht, dass man diese aktivieren muss, um es lesen zu können. Wer sich darauf einlässt, holt sich Emotet auf den Computer. In einem Blog-Beitrag schreibt Malwarebytes, dass sie derartige Mails in deutscher, englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache dokumentiert haben.

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(des)