l+f: Google findet den neuen Edge-Browser doof - und unsicher

Wer mit dem aktuellen Edge-Browser Chrome-Erweiterungen installieren will, bekommt ein unmoralisches Angebot.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 99 Beiträge

Google empfiehlt Chrome statt Edge. Die rote Markierung hat die Redaktion zwecks Sichtbarkeit der Meldung gesetzt.

Update
Von

(Bild: heise)


Da Microsofts Neuauflage des Webbrowsers Edge auf Chromium basiert, kann man damit auch eigentlich für Googles Chrome-Browser gedachte Erweiterungen installieren. Doch da hat Google noch ein Wörtchen mitzureden.

Besucht man mit Edge den Chrome Web Store, liest Google offensichtlich den "user agent string" aus und erkennt den Browser. Wenn man nun bestätigt, dass man Chrome-Erweiterungen installieren will, taucht ein weiterer Hinweis auf: Darin empfiehlt Google Edge-Nutzern den Wechsel zu Chrome, "um Erweiterungen sicher nutzen zu können". Der Hinweis schließt mit einem Downloadlink für Chrome.

Bereits in der Testphase von Edge bekamen Nutzer Googles offensichtliche Missgunst gegenüber der Browser-Konkurrenz zu spüren und einige Google-Services wie Docs und YouTube Music ließen sich nicht fehlerfrei nutzen.

[UPDATE 10.03.2020 09:20 Uhr]

Mittlerweile hat Google den Hinweis für Edge-Nutzer entfernt.

Mehr Infos

lost+found

Die heise-Security-Rubrik für Kurzes und Skurriles aus der IT-Security.

Alle l+f Meldungen in der Übersicht

(des)