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l+f: Hackerin demonstiert Van-Eck-Phreaking trotz HDMI

Auch über HDMI angeschlossene Monitore mit digitaler LCD-Technik lassen sich ganz einfach belauschen.

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l+f: Hackerin demonsitiert Van-Eck-Phreaking trotz HDMI

Auch in Zeiten von DVI, HDMI und LCD genügen die Abstrahlungen des Monitors, um den Bildschirminhalt zu rekonstruieren. Das funktioniert mit einer Antenne sogar im Nebenraum, wie die finnische Hackerin Oona Räisänen mit einer kleinen Bastelei sehr eindrucksvoll demonstriert.

Der Bildschirminhalt eines über HDMI/DVI angeschlossenen Monitors erscheint wie von Zauberhand auf einem zweiten Display.

Das Belauschen von Monitoren war in den 90ern in Hacker-Kreisen als Van Eck Phreaking bekannt. Die NSA hatte sogar ein Lauschprogramm unter dem Namen Tempest, das auf der Analyse der abgestrahlten Signalen beruht. Damals beruhte das noch auf den Abstrahlungen analoger Röhren-Monitore. Doch ganz offenbar hat auch moderne Display-Technologie an dem Problem nichts geändert: Wer Abhörsicherheit will, muss zusätzlich abschirmen.

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(ju)