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l+f: Liebesbrief-Wurm ILOVEYOU feiert 15. Geburtstag

Wir schreiben das Jahr 2000. Ein Internet-Wurm tarnt sich als Liebesbrief und versetzt die halbe Welt in Angst und Schrecken...

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(Bild: Sophos)

Da kommt Viren-Nostalgie auf: Heute vor 15 Jahren verbreitete sich der ILOVEYOU-Wurm von den Philippinen aus rasant im Netz und löste allerlei Panik aus. Nicht nur die Niedersächsische Landesregierung, sondern auch CIA, das Pentagon und das Britische Parlament waren betroffen. Dabei handelte es sich um ein einfaches VB-Skript, das sich mit vorgestelltem .TXT als Textdatei tarnte – selbst vor 15 Jahren war das nichts Besonderes. Allerdings schaffte der Schädling es wohl, viele Opfer zu einem Klick zu verleiten, in dem er sich als Liebesbrief ausgab. Denn wer will nicht geliebt werden? Einmal im System des Opfers, verschickte er sich dann an das gesamte Adressbuch des Nutzers, mit dessen E-Mail-Adresse als Absender.

Mit großem Erfolg, wie heise online am 4. Mai 2000 berichtete: "Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der am Donnerstag entdeckte E-Mail-Wurm LoveLetter um die Welt, legte Mail-Server und Firmennetze lahm, zerstörte Dateien und verursachte zeitweise massive Staus im Internet. Betroffen waren zahlreiche Großunternehmen sowie Behörden und Regierungen, die teilweise ihre Netze außer Betrieb nahmen, um die weitere Verbreitung zu stoppen. Nach einem Bericht der BBC waren schätzungsweise zehn Prozent aller britischen Unternehmen von dem Virus betroffen." 15 Jahre später lockt eine einfache Liebeserklärung per E-Mail niemanden mehr hinterm Ofen hervor.

lost+found: Die heise-Security-Rubrik für Kurzes und Skurriles aus der IT-Security

(fab)