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Security

l+f: Noch mehr PGP-Frust

Kurz nach dem c't-Editorial "Lasst PGP sterben" haut der renommierte Krypto-Experte Moxie Marlinspike nochmal in die gleiche Kerbe.

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"In den 90ern war ich begeistert und träumte von einer Welt in der jeder GPG installieren würde. Heute [...] träume ich von einer Welt, in der ich es deinstallieren kann." Mit diesen Worten schließt ein Blog-Beitrag des Krypto-Experten Moxie Marlinspike zu GPG. Er haut damit genau in die gleiche Kerbe wie das Editorial der letzten c't: "GPG ist nicht das, was uns allgegenwätige Ende-zu-Ende-Verschlüssselung bringen wird." Seine gute Nachricht: Die geringe Verbreitung von GPG ermögliche einen neuen Anfang mit einer neuen Design-Philosophie. Unsere gute Nachricht: Moxie Marlinspike ist einer der zentralen Autoren des Ende-zu-Ende-verschlüsselnden Chat-Programms TextSecure, das auch Edward Snowden kürzlich als Hoffnung für die Zukunft der Verschlüsselung anpries.

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(ju)