c't Fotografie 2/2017
S. 6
Leserforum

LESERFORUM

Brutto und netto

Capture One vs. Lightroom, c’t Fotografie 5/2016, S. 100

Seit ewigen Zeiten wird bei einem Preisvergleich zwischen Lightroom und Capture One der Bruttopreis bei Lightroom mit dem Nettopreis bei Capture One verglichen. Auch gilt der Preis bei Lightroom für zwei Rechner, während der Preis bei Capture One für drei Rechner ist.

Wolfgang Thimm

Auch wir sind in diese Falle getappt. Den Bruttopreis bekommen PhaseOne-Kunden erst, wenn sie sich registriert haben. Zuvor erfährt man nur den Nettopreis – ohne weitere Angaben. Der Preis für eine Lizenz für drei Arbeitsplätze beträgt 332,01 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). (pen)

Zu schnelle Produktzyklen?

Mehr Tempo, mehr Details: Sony A99 II, c’t Fotografie 1/2017, S. 40

Bild: A99 II, Sony

„Angestaubt“ sei die Vorgängerkamera gewesen, schreiben Sie in Ihrem Test der Sony A99 II. Und es sei auch Zeit gewesen; das neue Spitzenmodell der SLT-Serie habe vier Jahre auf sich warten lassen. Ist eine Kamera mit vier Jahren schon angestaubt? Haben Sie tatsächlich schon im Jahre 2012, als die erste A99 vorgestellt wurde, mit dem Warten auf den Nachfolger angefangen?

Wenn sich die Hersteller sogar von der Fachpresse zu noch schnelleren Neuerungen gedrängt fühlen – ob das mal so gut ist? Sony leistet da im spiegellosen Segment eher zu viel des Guten. Andererseits gelten Zyklen von vier Jahren bei Spitzenmodellen mittlerweile auch anderswo als lang.

Dass in der Modebranche jedes Jahr etwas anderes kommen muss – meinetwegen. Bei einer Kamera habe ich aber gar nichts dagegen, wenn sich ein Hersteller Zeit lässt. Dann kann er echte Neuerungen präsentieren, die trotz aller Fortschrittlichkeit eine gewisse Reife haben.

Nicht zuletzt können und wollen die wenigsten alle zwei oder drei Jahre eine neue Kamera kaufen. Viele Amateure fühlen sich abgehängt, wenn die Neuerwerbung schon als veraltet gilt, kaum dass man sie endlich flüssig bedienen kann.

Und die Profis? Da brauchen wohl manche stets das Neueste und Beste (oft weniger für die eigenen Ansprüche als dafür, von einer gewissen Klientel ernst genommen zu werden). Die meisten aber schätzen es, wenn ihr Gerät nicht zu schnell an Wert verliert.

Theo Kalubrigkeit

Auch mit Chip!

Test 85-mm-Objektive, c’t Fotografie 1/2017, S. 22

Das Samyang 85mm F1.4 AS IF UMC (und Walimex, …) gibt es an dem Nikon-Anschluss mit Chip (für Exif und Blende). Ich selbst erledige Fotografisches mit genanntem Objektiv und es wäre auch hier zum Beispiel nachzulesen gewesen:

www.samyang-lens.co.uk/samyang-85mm-f14-as-if-umc-nikon-ae.html

V. Seebold

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben das Objektiv an der Canon 5DS getestet, an dieser übertrug das Objektiv keine Blendeninformationen. Tatsächlich gibt es das Objektiv auch in einer AE-Version (Auto Exposure) für Nikon. Hier werden alle Belichtungsinformationen in die Exifdaten der aufgenommenen Bilder übertragen. Mittlerweile hat der Hersteller eine weitere 85-mm-Festbrennweite auf den Markt gebracht, die aktuell aber noch nicht flächendeckend verfügbar zu sein scheint. Das XP 85mm F1.2 bietet der Hersteller für Canon EF an. Auch hier integriert er einen Chip, der es möglich macht, alle Belichtungsautomatiken der Kamera wie gewohnt zu nutzen. (ssi)

Freue mich über Capture-One-Beiträge

Raw-Retusche, c’t Fotografie 1/2017, S. 116

Ich habe mir erstmalig ein Heft von Ihnen gekauft. Was mich ganz besonders angesprochen hat, war der Artikel „Raw-Retusche“. Ich habe mich eine Zeit lang mit Lightroom abgemüht, ohne einen rechten Zugang zu finden. Inzwischen bin ich mit Capture One glücklich geworden und freue mich somit immer wieder über – die leider wenigen – Artikel, die diese Software berücksichtigen. Ich werde Ihr Heft wieder kaufen.

Alexander Ruis

Mehr Brennweite durch Minisensor?

Teleobjektive an der Nikon 1, c’t Fotografie 5/2016, S. 72

Da steht doch auf Seite 72: „Mehr Brennweite durch Minisensor“. Mein alter Physiklehrer würde im Grabe rotieren. Wie kann die Sensorfläche die Brennweite der Optik verändern? Das Bild über dem Artikel zeigt deutlich, nicht die Brennweite wird vergrößert, sondern der Bildausschnitt wird lediglich verkleinert.

Mit einem preiswerteren Sensor und einer günstigeren Kamera – im Vergleich zum Vollformat – bekommt der Fotofreund so viel „Brennweite“, wie er sich für eine Vollformatkamera niemals leisten würde oder leisten könnte. Die Pseudobegründung für diese „gefühlte“ Brennweitenverlängerung wird so gegeben: Wenn man das kleine Bild auf die Größe des großen Bildes (willkürlicher Standard ist das alte Kleinbildformat) aufblasen würde, könnte man den Eindruck haben, es sei mit längerer Brennweite gemacht worden. Wenn aber das große Format im gleichen Maßstab wie das kleine Format vergrößert würde, wären beide Bilder wieder identisch. Nur hat das große Bild dann halt etwas mehr „Drumherum“. Nicht jeder Reklametrick kann die Physik außer Kraft setzen. Wolfgang Kühn

Technisch bin ich mit Ihnen da ganz einer Meinung, dennoch halten wir die Überschrift für gerechtfertigt. Eine Überschrift soll mit wenigen Worten das Interesse an einem Thema wecken, sie kann nicht die komplette Thematik technisch und physikalisch korrekt abhandeln. Dafür ist ja der Artikel da. Ich bitte deshalb um ein wenig Nachsicht und hoffe, dass auch Ihr Physiklehrer das Ganze entsprechend milde beurteilen würde. (jr)

Warum wurde Reise-Stativ XY nicht getestet?

Reise-Stative im Test, c’t Fotografie 6/2016, S. 92

Die aktuelle c’t Fotografie ist eine Wucht, sehr gute Arbeit und besten Dank dafür. Besonders gefällt mir, dass bei den meisten Artikeln deutlich spürbar wird, dass die Autoren wirklich etwas zu sagen haben und über sehr viel fundierte Erfahrung verfügen. Dennoch habe ich eine Frage zu Ihrem Reise-Stative-Test. Warum kommt kein Stativ von Sirui vor? Diese bieten doch genau für diesen Zweck hervorragende Eigenschaften zu einem guten Preis.

Chris Maibach

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