c't Digitale Fotografie 3/2017
S. 42
Makrofotografie im Frühling
Aufmacherbild
Bild: Nikon D3x | 105 mm | ISO 100 | f/8.0 | 1/160 s

Eine Herausforderung für Fotografen

Makrofrühling

Endlich ist es so weit! Nach dem Winter sprießen die ersten Blumen in Gärten und Parks. Also raus und die frische Farbenpracht im Bild festhalten. Dieser Artikel stellt Ihnen eine Auswahl von Methoden und Bildideen für die ersten Fotos der neuen Frühlingsblumen vor.

Kaum wird es wärmer, sprießen die ersten Blumen aus dem Boden. Ganz früh – manchmal noch wenn der letzte Schnee liegt – wagen sich Schneeglöckchen und Krokusse hervor. Später folgen Osterglocken und Tulpen in den herrlichsten Farben. Was liegt da näher, als die Kamera in die Hand zu nehmen und die Boten des Frühlings im Bild festzuhalten? Motive finden Fotografen im eigenen Garten oder in Parks. Etwas später im Jahr ist ein Besuch der Insel Mainau oder des Keukenhofs in den Niederlanden ein lohnenswerter Fotoausflug, um in den Tulpen-Beeten auf die Jagd zu gehen. Viel mehr als die Kamera mit Makro- oder Zoom-Objektiv mit Makrofunktion, einen Reflektor und vorzugsweise Stativ benötigen Sie nicht.

Ein Reflektor zum Aufhellen von Schatten ist ein sehr praktisches Hilfsmittel in der Nah- und Makrofotografie.

Entscheidend ist, die Motive nach dem tristen Winter ins rechte Licht zu rücken und gezielt Lichtstimmungen für Ihre Bildaussage zu nutzen. Mit ein paar Tricks verwandeln Sie eine einfache Blüte in ein abstraktes Kunstwerk, und dann gilt es, mit den oft schwierigen Hintergründen aus noch unansehnlichen Untergründen und Schneeresten eine Komposition zu schaffen, sodass der Bildbetrachter Ihr Hauptmotiv in seiner ganzen Pracht wahrnimmt.

LICHT im Griff