c't Digitale Fotografie 1/2018
S. 62
Experimentelle Food-Fotografie
Aufmacherbild

FOTO-IDEEN für zu Hause

Unsere Autorin Jana Mänz hat einen experimentellen Food-Fotografie-Workshop organisiert und mit einer kleinen Gruppe durchgeführt. In diesem Beitrag erzählt sie, wie sie sich vorbereitet hat und gibt konkrete Tipps für eigene kreative Fotoaktionen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Petra Haidn und Thomas Kastner für ihre tatkräftige Unterstützung.

Vorbereitung und Planung

Sie möchten alleine oder mit Fotofreunden einen experimentellen Food-Fotografie-Workshop organisieren? Mit ein wenig Vorbereitungszeit und guter Planung sollte Ihnen das gut gelingen. Fangen Sie am besten schon 14 Tage vor dem Event mit der Vorbereitung an. Vor allem dann, wenn Sie Ideen mit ganz speziellen Produkten haben, die es nicht so einfach beim Discounter zu kaufen gibt. Schreiben Sie sich am besten zunächst eine Liste mit allen Produkten und Küchenhelfern, die Sie benötigen, – zusätzlich zum Fotostudiozubehör. Dann unterscheiden Sie, welche Produkte sie lagern können und welche sie frisch kaufen müssen.

Ideen sammelt man gut in einem Moodboard oder wie hier einfach auf Pinterest.

Möchten Sie zum Beispiel besondere Pilze fotografieren, müssen Sie diese rechtzeitig bei speziellen Feinkosthändlern bestellen. Ob Online oder vor Ort, die Erfahrung zeigt, dass drei Tage Vorlaufzeit viel zu kurz sind und Sie mindestens zehn Tage vorher bestellen sollten – manche Anbieter züchten auf den Punkt. Deswegen fehlen in diesem Beitrag die eigentlich geplanten Pilzfotos. Kaufen Sie möglichst alle gängigen Utensilien frisch am Tag des Fotoshootings ein. Arbeiten Sie etwa mit Beerenobst oder frischen Salaten, sind diese oft schon nach einem Tag Lagerung nicht mehr fotogen.