c't Digitale Fotografie 2/2018
S. 134
Bildbearbeitung: Auswahlen, Masken, Kanäle
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Auswahl | Masken | Kanäle

Basiswissen freistellen

Auswählen? Ja, aber womit und wie am besten? Wozu benötige ich dann Masken? Und was haben die Kanäle damit zu tun? Das sind typische Fragen, die sich bei der Arbeit in Photoshop oder einer anderen Bildbearbeitung sehr schnell ergeben. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die Zusammenhänge von Auswahlen und Masken, stellt alle wichtigen Werkzeuge und Techniken vor und liefert damit ein wichtiges Grundlagenwissen für Korrekturen und Freistellungen.

Auswahl- und Maskentechniken gehören zu den grundlegenden Aufgaben in Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm. Sie ermöglichen nicht nur, Objekte freizustellen und Montagen anzufertigen, sondern sie sind auch die Voraussetzung, um sehr genaue Korrekturen durchzuführen. Damit Auswahlen genau sind, kombiniert man Auswahlwerkzeuge und -techniken miteinander und nutzt die dem Werkzeug zur Verfügung stehenden Optionen aus. Damit Auswahlen genau und aufs Feinste bearbeitbar bleiben, wandelt man sie final in eine Maske um.

Auswahl oder Maske?

Damit sind wir schon bei der Kernfrage: Was ist der Unterschied zwischen einer Auswahl und Maske? Die Wahrheit ist: eigentlich keiner. Eine Maske nutzt nur einen anderen Ansichtsmodus, um die Auswahl anzuzeigen. Die Maske ist bei dieser Anzeige aber ungleich genauer. Während die Kanten eines ausgewählten Bereichs mit der Auswahlmarkierung nur klar abgegrenzt angezeigt werden können, ist in der Maskenansicht auch die Anzeige und Bearbeitung weicher Übergänge möglich.