c't Digitale Fotografie 5/2019
S. 44
Test
Aufmacherbild

Fujifilm X-T30 gegen Sony A6400

Golfklasse im Wettstreit:

Selbe Preisklasse, selbes Sensorformat, selbe Zielgruppe: Fujifilms X-T30 und Sonys A6400 könnten Geschwister sein und sind dennoch grundverschieden. Wir haben getestet, was die spiegellose Mittelklasse gut macht und wo sie patzt.

Schnappschuss-tauglich und fein abstimmbar: Die Systemkameras Fujifilm X-T30 und Sony A6400 gehören zur spiegellosen Mittelklasse. Flexibel und leistungsstark wollen sie den Spagat wagen, ambitionierte Hobbyfotografen ebenso wie Einsteiger zufriedenzustellen. Dafür klauen sie sich auch Technik bei den teuren Topmodellen – aber nicht zu viel. Der Preis muss stimmen und darf nicht zu deutlich über 1000 Euro liegen. Hätten diese Kameras Motoren statt Sensoren und Reifen statt Objektive, sie hießen VW Golf.

Kameras in Kürze

Die X-T30 wäre dann eine optische Hommage an den ersten Golf von 1974: kantig und puristisch. Sonys A6400 gibt sich Golf-7-mäßig im Design und Handling moderner.