c't Digitale Fotografie 5/2019
S. 118
Bilder mit Luminar entwickeln
Aufmacherbild

Skylum Luminar

als Lightroom-Ersatz

Das Bildbearbeitungsprogramm Skylum Luminar ist günstig, modern und arbeitet teilweise mit künstlicher Intelligenz. Perfekt ist das Programm zwar noch nicht, dennoch hat uns die Lightroom-Alternative beeindruckt.

Seit Dezember 2018 ist Skylum Luminar zur Lightroom-Alternative aufgestiegen. Ab diesem Zeitpunkt gibt es das Programm mit einer Bibliotheksfunktion. Damit verwalten Sie Bilder auf denkbar einfache Weise. Im Gepäck bringt Luminar eine randvolle Kiste Bildbearbeitungswerkzeuge mit. Bisher diente Luminar hauptsächlich als Plug-in für Lightroom, Photoshop und Co. Das ist mit Luminar Flex auch weiterhin möglich, wenn Sie nur die Bearbeitungsfunktionen nutzen möchten. Ursprünglich wurde die Anwendung für Apple-Rechner entwickelt, daher hieß die Entwicklerfirma früher Macphun, wurde aber inzwischen zu Skylum umbenannt. Luminar hat einiges vom Look-and-feel der Mac-Anwendungen übernommen. Haben Sie bereits mit Lightroom gearbeitet, werden Sie sich hier schnell zuhause fühlen, denn beide Programme lassen sich ähnlich bedienen. So findet man wie beim großen Vorbild oben rechts die Module Bibliothek und Bearbeiten. Auch die Werkzeuge im Bearbeiten-Modus sind wie bei Lightroom auf der rechten Seite untergebracht.

Lightroom oder Luminar

Hat man sich an die Funktionsweise von Lightroom gewöhnt, bietet das Programm nahezu alles, was ein Fotograf für seinen digitalen Workflow braucht. Für mehr Bearbeitungsmöglichkeiten wechselt man zu Photoshop, das im Foto-Abo ebenfalls enthalten ist. Lightroom ist quasi das Standard-Programm für alle, die Bilder bearbeiten und verwalten. Entsprechend viele Angebote finden Sie auch im Internet, die Sie über Funktionsweisen informieren oder die es Ihnen ermöglichen, sich mit anderen Anwendern auszutauschen.