c't Digitale Fotografie - Sommer Spezial 2019
S. 10
Food-Fotografie
Aufmacherbild
Minztee, aufgenommen im Restaurant – dafür braucht es nur ein Fenster und ein schwarzes Notizbuch. iPhone 7Plus | Standard-Photo App | 6,6-mm-Brennweite (das ist der „Portrait Mode“ mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 57 mm). iPhone 7Plus | Standard-Photo App | 6,6-mm-Brennweite (das ist der „Portrait Mode“ mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 57 mm).

Strahlende Food-Shots diskret und blitzschnell

Ob im Restaurant, bei Freunden oder in den heimischen vier Wänden – wer gerne gut isst, möchte die schönen Gerichte auch fotografieren. Da hilft es, ein paar verlässliche Lichtrezepte zu kennen.

Ist Ihnen das auch schon passiert? Das Essen war köstlich, aber die verstohlen aufgenommenen Fotos sind einfach unansehnlich geworden. Schuld ist die ungeeignete Beleuchtung.

Wer häufiger einmal für Instagram und Co. Food-Fotos aufnimmt, kennt das Problem: Das Essen war wunderschön angerichtet und hat köstlich geschmeckt, aber die verstohlen aufgenommenen Handy-Schnappschüsse sind einfach unterirdisch und geben das überhaupt nicht wieder. Keine Angst, das lässt sich lösen. Wir zeigen Ihnen eine Handvoll Lichtrezepte, mit denen schöne Fotos in Sekunden im Kasten sind und die sogar im Restaurant funktionieren.

Für den Anfang lohnt es, ein weniger schönes Food-Foto zu analysieren, um dann abzuleiten, was man verändern sollte.

Das Foto mit der Gänsekeule wurde mit einem Smartphone und mit dem integrierten LED-Blitz aufgenommen. Diese Lichtquelle ist denkbar ungeeignet, weil sie zu klein ist und so anstatt schöner großer Reflexflächen nur unschöne harte, kleine Glanzstellen erzeugt. Auch die Position auf der Kameraachse ist ungünstig, denn Food braucht Gegenlicht. Das bringt uns direkt zum ersten Food-Foto-Rezept.