c't Fotografie 3/2020
S. 142
Crowdfunding
Aufmacherbild

Mit Crowdfunding FOTO

Projekte realisieren

Sie wollten schon immer einmal ein eigenes Fotoprojekt umsetzen – doch es scheiterte an der Finanzierung? Die Lösung könnte Crowdfunding sein. Unsere Autorin Jana Mänz hat es ausprobiert und berichtet hier von ihren Erfahrungen, die sie während einer Crowdfunding-Initiative gesammelt hat. Nach der Lektüre sind Sie fit, Ihre eigene Kampagne zu starten.

Sie träumen schon länger von einer eigenen Fotoausstellung? Einer Fotoreise oder -reportage, einem Bildband oder einem sozialen Fotoprojekt, in dem die Einnahmen für einen guten Zweck gespendet werden? Ideen und Träume gibt es viele, doch die meisten scheitern vielfach an den Kosten. Selbst wenn man alles alleine macht, auf eigene Einnahmen oder Gewinne völlig verzichtet oder das Projekt sozialer Natur ist, es wird immer Geld kosten. Solche Vorstellungen müssen nicht unerfüllbar bleiben, wenn man den Mut dazu hat, im Internet eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Im Frühjahr 2019 habe ich mir mithilfe des Crowdfundings den Traum eines gedruckten Sachbuches über Smartphone-Fotografie erfüllt und teile hier mit Ihnen meine Erfahrungen. Ich gehöre zu den 50 Prozent der Crowdfunder, die ihre Kampagne erfolgreich abgeschlossen haben. Das ist nicht selbstverständlich, denn die andere Hälfte verpasst aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Ziel.

Das „Das Crowdfunding Handbuch“ (siehe Buchtipp, Seite 145) nennt acht Gründe, warum fünfzig Prozent der Projekte scheitern: