c't Digitale Fotografie 4/2020
S. 8
Im Fokus
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NEUIGKEITEN AUS DER FOTOBRANCHE

Kameramarkt in der Corona-Krise: In den vergangenen Wochen veröffentlichten Hersteller und Verbände wieder konkrete Zahlen. Die stimmen sorgenvoll.

Dass der Kameramarkt unter Druck steht, ist lange bekannt. Wie stark ihn die Folgen der Corona-Pandemie zusätzlich belasten, davon konnte man in den vergangenen Wochen einen sehr guten Eindruck bekommen. Da wären zunächst die Absatzzahlen des Interessenverbands der japanischen Fotoindustrie (CIPA – Camera & Imaging Products Association), in dem alle großen Hersteller von Canon bis Tamron vertreten sind. Die Werte gehen im Frühjahr standardmäßig deutlich nach oben. Diesmal machen sie einen heftigen Knicks.

Besonders extrem zeigt sich das für den Monat April, der normalerweise den Jahreshöhepunkt markiert. Während hier im vergangenen Jahr weltweit knapp 1,5 Millionen Digitalkameras ausgeliefert wurden, waren es in diesem Jahr lediglich gut 550.000. Betroffen sind gleichermaßen Kompakt- und Systemkameras (mit und ohne Spiegel).

Kamerasparten unter Druck