c't Fotografie 2/2021
S. 3
Editorial
Foto: Pia Parolin

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeder kennt ihn, jeder will ihn – sei es im Sport, in der Musik, der Malerei und natürlich auch beim Fotografieren. Gemeint ist der „Flow“ – ein Gemüts- und Glückszustand, bei dem wir die Zeit und unsere Umgebung vergessen. Haben wir ihn erreicht, sind wir in uns versunken, sind hochkonzentriert, entspannt und vor allem: Wir sind wir selbst! Keine Regeln, die stören. Keine Erwartungshaltungen, die uns einengen. Der Flow ist unsere einzigartige Chance, das, was wir tun, ganz individuell zu gestalten und damit auf ein neues Level zu heben – auch unsere Fotografie.

Und wie kommt man in den Flow? Kann man üben, ihn zu erreichen? Pia Parolin, die Autorin unserer Titelgeschichte – sowohl Fotografin als auch habilitierte Biologin –, ist diesem Phänomen systematisch auf den Grund gegangen. Sie beschreibt ab Seite 22, was sich genau hinter dem Begriff verbirgt, wie man diesen einzigartigen Seelenzustand erreichen kann und natürlich: Wie Sie Ihre eigene Fotografie mithilfe des Flows gezielt verbessern können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren.

Jobst H. Kehrhahn, Chefredakteur c’t Fotografie