c't 2/2016
S. 144
Praxis
Sprachsteuerung im Eigenbau
Aufmacherbild

Der eigene Butler

Digitaler Assistent mit Offline-Spracherkennung im Eigenbau

Ein Raspberry Pi und die Open-Source-Software Jasper reichen aus, um sich einen digitalen Butler zu basteln. Mit ein paar Python-Kenntnissen bringt man ihm etwa bei, eintreffende Nachrichten aus RSS-Feeds vorzulesen.

Eine künstliche Intelligenz wie Tony Starks „Just A Rather Very Intelligent System“ (J.A.R.V.I.S) in den Iron-Man-Filmen muss es ja nicht gleich sein. Aber ein digitaler Helfer, der auf Zuruf Aufgaben erledigt, Fragen beantwortet und zur rechten Zeit die richtigen Informationen parat hat, wäre schon nett.

Tatsächlich setzen Amazon, Apple, Google und Microsoft mit Alexa, Siri, Google Now und Cortana auf genau solche KI-Helfer. Doch alle genannten Ansätze haben einen Haken: Sie arbeiten Cloud-basiert und erlauben den Anbietern, glasklare Profile der Nutzer anzulegen. Noch dazu hat man selbst keinen Einfluss auf die Funktionen der digitalen Assistenten.

Doch es geht auch ohne Internetverbindung und Schnüffelei: Wer ein wenig Bastelarbeit, die Kommandozeile und einfache Programmierung nicht scheut, kann sich mit Hilfe eines Raspberry Pi und des Open-Source-Projekts Jasper einen eigenen digitalen Butler bauen. Jasper und alle anderen genannte Projekte können Sie über den c’t-Link am Ende des Artikels herunterladen.

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