c't 2/2016
S. 162
Praxis
JavaScript-Framework
Aufmacherbild

Webseiten-Reaktor

Facebooks JavaScript-Bibliothek React für datenlastige Websites

Der neueste Star unter den JavaScript-Frameworks kommt von Facebook: React aktualisiert blitzschnell Webseiten und zerlegt komplexe Anwendungen in handliche Module. Ein Beispiel zeigt, wie.

React wurde ursprünglich für den Einsatz auf Facebook und Instagram entwickelt. Es ist das Werkzeug der Stunde, wenn es um Skript-intensive Webanwendungen geht, bei denen Inhalte häufig aktualisiert werden müssen.

Dabei konkurriert es mit Frameworks wie Backbone.js, Ember.js und vor allem Googles AngularJS, die sich für ähnliche Einsatzgebiete empfehlen. Doch es gibt gute Gründe für den Hype um React. Der wichtigste ist Geschwindigkeit: Das Framework minimiert die zeitraubenden Zugriffe auf den DOM-Baum, indem es die Daten nicht direkt dorthin schreibt, sondern mit einem virtuellen DOM arbeitet und nur die tatsächlich geänderten Bereiche aktualisiert. Facebook spricht von einer „leichtgewichtigen Repräsentation des DOM“.

Kommentieren

Weitere Bilder

Webseiten-Reaktor (1 Bilder)

Mit React schuf Facebook die JavaScript-Bibliothek der Stunde, die auch auf serverseitige Anwendungen und App-Programmierung ausgreift.