c't 3/2016
S. 27
News
CES: 3D-Drucker

Kompakte Modellierer

Neue 3D-Drucker und verbesserte Extruder

Diverse Hersteller nutzten die diesjährige CES, um ihre günstigen 3D-Drucker vorzustellen. Nach Kunststoff und Schokolade werden inzwischen auch Modelle aus Papier erzeugt.

Mcors 3D-Drucker ARKe ähnelt einem herkömmlichen Printer; er erzeugt 3D-Modelle aus Papier.

Dreidimensionale Druckgebilde bestehen üblicherweise aus thermoplastischen Kunststoffen wie ABS oder PLA. Anders bei der irischen Firma Mcor: Sie schichtet gewöhnliches Schreibpapier übereinander und erzeugt daraus farbige 3D-Objekte. Zunächst wird das Papier mit einem Tintenstrahldrucker farbig bedruckt. Danach trägt Mcor flüssigen Leim in Form des Objekts auf ein Papier auf, druckt das nächste drauf und schneidet mit einem Messer den unverklebten Teil des Blatts entlang der Modellkontur ab. Optional kann man das Werkstück zum Abschluss in Kunstharz tränken, um dem Druck eine seidenglänzende Oberfläche zu verleihen.

Video: Mcor Iris: So funktionieren 3D-Papier-Drucker

Auf der CES zeigte der Hersteller sein neues Desktop-Modell ARKe, das als Rohmaterial Papier von einer Rolle im Innern des Geräts einzieht. Die größeren Iris-Drucker des Herstellers verwenden ganze Stapel einzelner A4-Blätter. Die Verarbeitung von der Rolle spart laut Mcor Papier, indem der ARKe das umhüllende Volumen an die tatsächliche Objektgröße anpasst. Das Desktop-Modell kann Objekte bis 24 cm × 20,5 cm × 12,5 cm Größe ausgeben und soll rund 8000 Euro kosten.

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Kompakte Modellierer (1 Bilder)

3D-Modell aus Papier, gedruckt vom Mcor ARKe, veredelt mit seidenglänzendem Kunstharz.

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