c't 1/2016
S. 172
Know-how
Arduino

Arduino-Grundlagen

Aufbau und Funktionsweise von Arduino-Boards

Mit Arduinos zu basteln ist unkompliziert und verlangt kaum Vorkenntnisse in der Mikrocontroller-Programmierung. Mit wenigen Codezeilen und ohne Lötkenntnisse hat man damit beispielsweise schnell eine Schaltung rhythmisch blinkender LEDs aufgebaut. Aber was gibt den Boards den speziellen Pfiff?

Arduinos wurden entwickelt, um IT-fernen Leuten wie Künstlern und Designern den Einsatz von Mikrocontrollern für ihre Arbeit, beispielsweise bei Lichtinstallationen, zu ermöglichen. Die Boards sind so gebaut, dass sie sich über eine bewusst schlicht gehaltene Entwicklungsumgebung auf einfache Weise programmieren und ausprobieren lassen. Das Konzept der Steckkontakte, der sogenannten Pin-Header, ermöglicht es, sie mit aufsteckbaren Platinen (Shields) zu erweitern, also ohne Lötkolben.

Das Angebot an Shields ist groß. Ebenso reichhaltig ist das Angebot an Sensoren, Software-Bibliotheken und Beispielprogrammen für alle erdenklichen Einsatzmöglichkeiten. Aufgrund ihrer einfachen Struktur sind die Programme leicht verständlich und lassen sich oft auch leicht an die Bedürfnisse des eigenen Projekts anpassen.

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