c't 1/2016
S. 86
Test
Smartwatches
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Eine Frage der Zeit

Acht Smartwatches im Test

Ob als Fitnesstracker, als Fernbedienung für den Musikplayer oder als nützlicher Tippgeber im Alltag: Mit einer Smartwatch hat man sein Handy auch dann im Griff, wenn es in der Tasche steckt.

Total praktisch und in fünf Jahren unverzichtbarer Standard, finden die einen. Völlig nutzlos, teuer und mit mieser Akkulaufzeit, tönt es aus dem anderen Lager. Selten haben Technik-Gadgets so polarisiert wie Smartwatches. Ob sich wirklich bald jeder einen Mini-Computer ans Handgelenk schnallt, bleibt also abzuwarten. Sicher ist aber, dass die Hersteller mit der zweiten Smartwatch-Generation den Kritikern einigen Wind aus den Segeln genommen haben: Günstige Modelle bekommt man schon ab 160 Euro. Google hat dem Betriebssystem Android Wear mit mehreren Updates den Energie-Hunger ausgetrieben und am Bedienkonzept gefeilt. Gleiches ist Samsung beim konkurrierenden Betriebssystem Tizen gelungen.

Im selben Zug sind die neuen Modelle schlanker geworden oder werden sogar in zwei Größen angeboten. Vorbei also die Zeiten, in denen man mit einem unförmigen Klumpen am Handgelenk herumlaufen musste. Grund für uns, einen Blick auf die neuen Smartwatches zu werfen: Eine Uhr mit Android-Wear steuert Huawei bei, Asus und Motorola jeweils zwei in unterschiedlichen Größen. Von Samsung haben wir die mit viel Spannung erwartete Gear S2 und die Gear S2 Classic mit Tizen-Betriebssystem getestet. Ebenfalls ein Novum: Etablierte Uhrenhersteller wollen den großen IT-Konzernen das Feld nicht kampflos überlassen, weshalb wir auch einen Blick auf die brandneue Q Founder von Fossil mit Android Wear geworfen haben. Die unlängst vorgestellte Android-Uhr von TAG Heuer hat es leider nicht rechtzeitig in die Redaktion geschafft.

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