c't 1/2016
S. 62
Test
Fairphone
Aufmacherbild

Zweiter Fairsuch

Fairphone 2: modulares Android-Smartphone mit Dual-SIM, LTE und 5-Zoll-Display

Das erste Fairphone sprach nur Weltverbesserer an; der Nachfolger ist auch technisch spannend: Er lässt sich kinderleicht in Module zerlegen und reparieren.

Normale Smartphone-Hersteller wollen möglichst viel verkaufen und hohe Margen einfahren. Fairphone ist anders. Die junge Firma aus Amsterdam will in erster Linie beweisen, dass man Smartphones umweltfreundlicher gestalten und sozialer produzieren kann als allgemein üblich.

Dieser Anspruch erstreckt sich auf alle Stationen im Lebenslauf des Telefons: auf die Rohstoffe, die Produktion und das Recycling. Deshalb verwendet Fairphone konfliktfreies Zinn und Tantal aus dem Kongo, zahlt chinesischen Fabrikarbeitern einen Extralohn und finanziert ein Recycling-Projekt in Ghana.

Kommentieren