c't 10/2016
S. 148
Test
Vernetzte Soundbars für TVs
Aufmacherbild

Satter Sound

Neun vernetzte Soundbars

Riesen-Screen, Hammer-Bild – und der Sound? Geht so. Das Klangerlebnis bleibt bei modernen Fernsehern oft auf der Strecke. Soundbars mit Netzwerkanschluss lösen nicht nur dieses Problem, sie bringen auch Spotify & Co. ins Wohnzimmer und versprechen kabelloses Kino-Feeling.

Mit einer Soundbar holt man sich ein sattes Sound-Update ins Wohnzimmer. Die von uns getesteten Kandidaten bieten sogar noch mehr: Sie sind netzwerkfähig und lassen sich per WLAN oder Ethernet mit dem Internet verbinden. So kann man die Klangbalken nicht nur fürs Fernsehgucken nutzen – man holt sich zugleich eine Minianlage ins Wohnzimmer, die Musik von Amazon, Spotify und anderen Musikdiensten abspielt und auch als Internetradio taugt.

Soundbars platziert man unter dem Fernseher – einige lassen sich auch an der Wand befestigen.

Einige Kandidaten lassen sich mit zusätzlichen Effektboxen zu einem Surround-System erweitern – auf die lästigen Strippen kann man dabei verzichten: Die Satelliten bekommen ihren Ton per Funk.

Die klassischen HiFi-Marken Denon und Yamaha lassen in ihre Heos HomeCinema und YSP-1600 viel HiFi-Erfahrung einfließen. Andere Soundbars stammen von großen Unterhaltungselektronikfirmen: LGs MusicFlow HS9, Panasonics SC-ALL70T und Samsungs HW-J8501 zählen dazu.

Zwei Hersteller haben sich mit vernetzten Musiksystemen einen Namen gemacht: Sonos ist mit einer Kombi aus Playbar und Subwoofer vertreten, Raumfeld mit seiner schlicht benannten Soundbar. In Deutschland noch recht unbekannt sind die Marken Definitive Technology und Polk, beides Töchter der US-amerikanischen Sound United. Deren W Studio Micro und Omni SB1 sind hierzulande bei Mediamarkt und Saturn erhältlich.

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