c't 10/2016
S. 134
Test
IPv6: Router

IPv6-Kupplungen

Router für IPv6 im Praxistest

Ein Router muss auch beim designierten Zukunftsprotokoll IPv6 mehr können als nur eine Internetverbindung zum Surfen aufzubauen. Er sollte beispielsweise Portfreigaben beherrschen, die passende Löchlein etwa für Fernhilfe per Remote Access in die IPv6-Firewall bohren. Doch das machten manche gängigen Router nicht mit – selbst wenn sie am Telekom-VDSL überhaupt eine Verbindung aufbauten.

Kleines, aber repräsentatives Testfeld: Manche Router wie Lancom 1781VA (vorn links) und Fritzbox 3490 sind bei den IPv6-Funktionen ganz vorn dabei. Andere zeigten im Test mehr oder weniger viel Nachholbedarf.

Längst nicht alle Router, die sich im Datenblatt mit „IPv6-Support“ schmücken, funktionieren an allen Internetanschlüssen: Beispielsweise verwendet die Deutsche Telekom ein Zugangsverfahren für ihre All-IP-Anschlüsse, das durch den hohen Marktanteil faktischer Standard in Deutschland ist, aber das nur ausgewählte Geräte beherrschen.

Wir haben an einem repräsentativen Querschnitt aktueller WLAN-Router geprüft, ob sie bei IPv6 mehr können als nur eine Verbindung herzustellen. Fünf Modelle stammen aus dem freien Markt. Zwei haben kein xDSL-Modem, doch abgesehen davon ist die Hardware-Ausstattung ähnlich und sie liegen im selben Preisbereich. Dazu kommt ein vergleichbares Provider-Gerät der Telekom (Speedport Hybrid).

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