c't 10/2016
S. 32
News
Mobiles

2-in-1-Tablet kühlt Core i7 lüfterlos

Das Acer Switch Alpha 12 orientiert sich stark am Microsoft Surface Pro, kühlt die CPU aber immer passiv.

Acer hat mit dem Switch Alpha 12 ein 2-in-1-Tablet mit Windows 10 vorgestellt, das ohne Lüfter auskommt. Möglich macht das laut Acer eine Flüssigkeitskühlung. Je nach Version stecken Intel Core i3, i5 oder i7 aus der Skylake-Generation im Gerät. Wie das Surface Pro von Microsoft hat das Acer-Tablet ein 3:2-Display, einen stufenlos verstellbaren Standfuß, Stifteingabe und eine abnehmbare Tastatur.

Das 12-Zoll-Display zeigt 2160 × 1440 Punkte, was 216 dpi Pixeldichte entspricht. Solo wiegt das Tablet 900 Gramm und ist 9,5 Millimeter dick. Der Arbeitsspeicher ist bis zu 8 GByte groß. Maximal 512 GByte fasst die SSD, weiterer Speicherplatz lässt sich über einen MicroSDXC-Slot nachrüsten. Daneben gibt es eine USB-Typ-C-Buchse mit USB 3.1 sowie einen DisplayPort. Für die drahtlose Verbindung sorgen herkömmliches ac-WLAN und Bluetooth 4.0, LTE fehlt. Die flache und beleuchtete Tastatur hält mit Magneten. Genauere Angaben zum Stift macht Acer bisher nicht. Ab Juni soll das Switch Alpha 12 ab 800 Euro mit Tastatur erhältlich sein. (asp@ct.de)

HTC 10: High-End mit Ultrapixel und Apple AirPlay

HTC nennt sein neues Smartphone-Flaggschiff mit Android 6.0 schlicht „10“ und zieht mit den beiden großen Konkurrenten LG G5 und Samsung S7 bei Leistung und Ausstattung wieder gleich. Das bekannte Design mit Aluminiumgehäuse wurde dezent erneuert; die Rückseite zeigt mehr Kante. An der Front dient eine Sensorfläche als Home-Button und Fingerabdrucksensor. Auf Gimmicks hat HTC ansonsten weitgehend verzichtet. Das 163 Gramm schwere Gerät ist gegen Eindringen von Staub und kleiner Mengen Sprühwasser geschützt (IP53).

Wie bei anderen Herstellern rückt die Kamera stärker in den Fokus der Entwickler und bietet ähnliche technische Werte: 12 Megapixel, optischer Bildstabilisator, eine Blende von f/1.8 und ein farbiger Doppelblitz. Mit 1,55 µm Pixelgröße auf dem Sensor (von HTC Ultrapixel getauft) liegt man leicht vor der Konkurrenz, was für bessere Bilder bei wenig Licht sorgen soll. Auch die 5-Megapixel-Frontkamera hat einen optischen Bildstabilisator, eine Blende von f/1.8 und ebenso große Pixel auf dem Sensor wie die Hauptkamera.

Mit 2560 × 1440 Pixeln bringt es das 5,2-Zoll-Display auf scharfe 560 dpi. Die kratzfeste Frontscheibe ist an den Seiten leicht abgerundet. Der Qualcomm-Prozessor Snapdragon 820 stellt in Kombination mit 4 GByte RAM reichlich Leistung zur Verfügung. Außer 32 GByte internem Flash-Speicher beherbergt das HTC 10 einen MicroSDXC-Karten-Slot. An Funkstandards werden LTE mit bis 450 MBit/s, Bluetooth 4.2, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, NFC und sogar Apple AirPlay unterstützt.

Mit dem fest verbauten 3000-mAh-Akku soll das Gerät zwei Tage lang durchhalten, geladen wird er über eine USB-C-Buchse. In Deutschland wird das HTC 10 ab Anfang Mai für 700 Euro verfügbar sein. (asp@ct.de)

Flacher E-Book-Reader mit Akku-Hülle

Dem deutlich flacheren Kindle Oasis stellt Amazon eine Akku-Hülle zur Seite, um die Laufzeiten zu verbessern.

Amazon verpasst seinem neuen E-Book-Reader Kindle Oasis ein ungewöhnliches Gehäuse und macht ihn deutlich leichter und schlanker als die Vorgänger. Durch Auslagerung eines großen Teils des Akkus in die mitgelieferte Hülle wiegt das Gerät nur noch 130 Gramm. Dem Reader bleibt lediglich ein Akku mit circa 250 mAh für 2 Wochen Lesezeit. Mit dem zweiten und deutlich größeren Akku in der abnehmbaren Hülle hält das Gerät nach Amazon-Zählung 8 Wochen durch. Mit ihr wird der Oasis 240 Gramm schwer und über 8 Millimeter dick.

Die Technik im Gerät rückt am Rand zusammen: Zwei Drittel des Geräts sind nur 3,4 Millimeter flach, im dickeren Rest stecken Akku und Prozessor. Während die Displayränder an drei Seiten sehr schmal ausfallen, wächst die vierte Seite deutlich und bietet dem Daumen damit mehr Auflagefläche. Auf dem breiten Rand befinden sich die Hardware-Tasten zum Umblättern. Beibehalten wurde das 6-Zoll-Display mit E-Ink-Carta-Technik und 300 dpi Pixeldichte. Die Hintergrundbeleuchtung besteht aus 10 LEDs und soll heller sein, eine automatische Beleuchtungsregulierung fehlt. Mindestens 290 Euro kostet der Kindle Oasis, die UMTS-Version gibt es ab 350 Euro. (asp@ct.de)

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