c't 11/2016
S. 60
Test
Linux auf dem Medion Akoya E6424
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Sorgenkind

Iris-550-Grafik von Intel ist problematisch unter Linux

Moderne Linux-Distributionen laufen auf aktuellen Notebooks wie dem Medion Akoya E6424 mehr schlecht als recht. Schuld ist Intel, dessen Mitarbeiter eine kleine, aber entscheidende Änderung an den Grafiktreibern vergessen haben. Das wird Linux-Anwendern jetzt monatelang Probleme bereiten und zeigt eine Schwäche des Hardware-Supports bei Ubuntu & Co.

Einige dieser Tage auf den Markt kommende Notebooks enthalten Grafikprozessoren von Intel, die aktuellen Linux-Distributionen große Schwierigkeiten bereiten. Darunter ist das kürzlich bei Aldi verkaufte Medion Akoya E6424, das in der vorangegangenen c’t vorgestellt wurde [1]. Allen aktuellen Distributionen fehlen passende Treiber, daher laufen sie von Haus aus nur schlecht oder gar nicht. Das betrifft nicht nur die Prozessoren mit der neuen Iris-550-Grafik, sondern auch solche mit HD-510-GPU. Das Problem lässt sich nur durch tiefgreifende Umbauten am Betriebssystem korrigieren. Die Lage wird sich bei manchen Distributionen erst in einigen Monaten bessern.

Installationsprobleme

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Auszug einer Änderung an der Libdrm, die Intel verschludert hat und dazu führt, dass aktuelle Linux-Distributionen monatelang Probleme mit Intels neuen Grafikprozessoren haben.