c't 11/2016
S. 22
News
Android

Lahme Updates, schnelle Smartphones

Android: Google-freies Fairphone, neue High-End-Smartphones und viele Google-App-Updates

Android Marshmallow hat auch nach einem halben Jahr keine große Verbreitung. Neue High-End-Smartphones können das ändern, doch es steht schon die nächste Android-Version vor der Tür.

Es hat etwas von Selbstgeißelung, wenn Google allmonatlich die Verbreitungszahlen von Android vorstellt: Seit vergangenem Oktober ist Android Marshmallow erhältlich, und im Mai laufen gerade einmal 7,5 Prozent aller aktiven Android-Geräte damit. Und das, obwohl der Nachfolger längst als Preview verfügbar ist und Ende Mai als finale Version auf der Google I/O präsentiert wird. Die Android-Updates laufen also wohl auch weiterhin ein Schneckenrennen.

Praktisch für Phablets: Die Google-Tastatur lässt sich für einen Einhand-Modus stauchen.

Apropos Google I/O: Das Klassentreffen für alle, die mit Android ihr Geld verdienen oder einfach nur Spaß daran haben, wirft auch im Play Store seine Schatten voraus. Diverse Google-Apps bekommen dieser Tage noch schnell ein größeres Update – Google putzt kurz vor dem großen Termin. Zum Beispiel die Standard-Tastatur: Sie erhält ein aufgeräumteres Design sowie einen Einhand-Modus, der besonders auf großen Phablets praktisch ist. Er wird aktiviert, indem man lange auf die Komma-Taste drückt. In diesem Modus werden die Tasten gestaucht und rutschen ein Stück nach links oder rechts, sodass man sie alle mit dem Daumen erreicht. Google spendiert außerdem ein paar praktische Wischgesten, die man schon von alternativen Tastaturen kennt: Ein Wischen auf der Entfernen-Taste nach links beispielsweise löscht das gerade geschriebene Wort.

Auch an anderen Ecken schraubt Google: Endlich können YouTube-Nutzer den vom Desktop bekannten „Autoplay“-Modus auf Smartphones und Tablets aktivieren. Damit kann man sich zurücklehnen und die Video-Plattform spielt einfach ein Video nach dem anderen automatisch weg. Der Play Store zeigt jetzt vor dem Download an, wie groß das Installationspaket ist. Zudem wird außer auf In-App-Käufe künftig auch darauf hingewiesen, wenn die App Werbung einblendet.

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