c't 12/2016
S. 82
Test
Powerbanks
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Tanke schön

Powerbanks von 16 bis 66 Euro

Externe Akkus laden leere Smartphones und Tablets unterwegs wieder voll. Dabei kommt es nicht nur auf die Kapazität an, sondern auch auf die Geschwindigkeit. Zwei der Powerbanks pumpen dank Quick Charge sogar rund 15 Watt ins Handy.

Vergangenes Jahr testeten wir vor allem kleine Powerbanks zu Preisen zwischen 10 und 20 Euro. Die meisten von ihnen lieferten deutlich weniger als die versprochene Energiemenge und luden relativ langsam.

Aufgrund dieser Erfahrungen haben wir die billigsten Modelle dieses Mal von vorneherein aussortiert und nur vielversprechende Kandidaten ausgesucht: Powerbanks von bekannten Marken wie Sony, Samsung und Amazon sowie ein paar Modelle mit guter Ausstattung von kleineren Anbietern, darunter zwei Powerbanks von Anker und Ravpower, die Qualcomms Quick-Charge-Technik unterstützen, also kompatible Smartphones besonders schnell laden.

Die von den Herstellern versprochene Energiemenge unserer Testkandidaten reicht von 12 bis 96 Wattstunden (Wh). Zum Vergleich: ein typischer Smartphone-Akku speichert 8 bis 10 Wh, ein typischer Tablet-Akku 20 bis 30. Die kleinen Powerbanks von Sony und Samsung nehmen in der Hosentasche nicht mehr Platz weg als ein Handy und wiegen auch nicht mehr, die PowerCore+ von Anker hingegen ist schwerer als ein iPad.

Die Gehäuse wirken allesamt hochwertig, die Bedienung gibt keine Rätsel auf: Die meisten Powerbanks laden angeschlossene Geräte sofort nach dem Einstöpseln, nur bei Pearl und Sony muss man einen Knopf drücken, damit es losgeht. Alle Modelle haben LEDs, die den Ladestand anzeigen. Spannender sind jedoch die inneren Werte: Wie viel Energie steckt wirklich in den Powerbanks, wie schnell laden sie angeschlossene Geräte und in welcher Zeit laden sie sich selbst wieder auf?

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