c't 12/2016
S. 54
Test
Druck-Management

Drucker-Perspektiven

Dokumenten-Management mit dem Multifunktionsgerät OKI MC760

Moderne Bürodrucker speichern Druckaufträge auf eingebauten Festplatten. So kann man häufig benötigte Schriftstücke direkt aus dem Speicher nachdrucken, und damit lassen sich sogar Briefköpfe und Mantelbögen für individuelle Schreiben verwalten.

Die meisten Multifunktionsgeräte und Bürodrucker der Preisklasse ab 500 Euro können vertrauliche, übers Netz empfangene Druckjobs so lange zwischenspeichern, bis der Auftraggeber das Ergebnis persönlich abholt. Beispiele dafür lieferten Produkte der Hersteller Brother, Dell, HP, Kyocera, OKI und Samsung in aktuellen Tests [1,2]. Das Multifunktionsgerät OKI MC760 schien aber noch mehr zu können: Mit der Möglichkeit, oft benötigte Formulare jederzeit ohne PC-Hilfe nachzudrucken, oder gedrucktes Briefpapier durch gespeicherte Druckvorlagen zu ersetzen, könnte es die Rolle einer zentralen Dokumentenverwaltung übernehmen. Wir stellten diesen ungewohnten Ansatz auf die Probe.

Drucken und Scannen auf Festplatte

Für jeden Auftrag an den OKI-Drucker kann man die Einstellung „Speichern in e-File“ wählen. Dann werden die übermittelten Dateien nicht zum Druckwerk geleitet, sondern verschlüsselt auf der Drucker-internen Festplatte abgelegt. Alternativ lassen sich dort auch eingescannte Dateien ablegen. Unser Testgerät stellte dafür etwas mehr als 10 GByte Speicherplatz zur Verfügung, den man in einzelne sogenannte Boxen gliedern kann. In jeder dieser Boxen kann man außerdem Verzeichnisse (aber keine Unterverzeichnisse) anlegen, um die Inhalte weiter zu sortieren.

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