c't 12/2016
S. 52
Test
Dokumenten-Scanner
Aufmacherbild

Akten-Digitalisierer

Der HP ScanJet Pro 4500 fn1 verbindet sich per Ethernet oder WLAN mit dem Büronetzwerk und schickt Scans an PCs, Mail-Adressen, Netzwerkordner oder Smartphones.

Die Hauptfunktionen des HP ScanJet Pro 4500 fn1 sind über den kleinen Touchscreen bequem erreichbar; die uneinheitlichen Profillisten zum Scannen an den PC verwirren.

Dokumenteneinzug-Scanner kommen dort zum Einsatz, wo eingehende Post und Aktenstapel schnell per Knopfdruck digitalisiert und automatisch in der voreingestellten Form im gewünschten (Netzwerk-)Ordner gespeichert werden sollen. In der Regel benötigen sie wenig Stellfläche auf dem Schreibtisch. Zum Scannen von Prospekten, Zeitschriften oder Büchern braucht man dagegen ein Flachbett-Gerät.

Der HP ScanJet Pro 4500 fn1 kombiniert beides und ist übers LAN von mehreren Arbeitsplatz-PCs aus nutzbar. Sein Vorlageneinzug (ADF, Automatic Document Feeder) nimmt 50 Blatt entgegen und scannt mit zwei Scanzeilen Vorder- und Rückseite in einem Zug. Ein Ultraschall-Sensor im Papierweg erkennt doppelte Einzüge und stoppt dann den Scan-Vorgang mit einer Fehlermeldung.

Der Abtastbereich des Flachbett-Scanners erfasst längs gute fünf Zentimeter über das DIN-A4-Maß hinaus – praktisch für Prospekte und Bücher mit ungewöhnlichen Formaten. HP setzt auf die CIS-Technik (Contact Image Sensor), die eine flache Bauweise erlaubt, aber kaum Tiefenschärfe besitzt: Wenn sich Text bei Buch-Scans zum Rücken hin auch nur wenige Millimeter von der Glasfläche abhebt, wird er schon unscharf abgebildet.

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