c't 13/2016
S. 10
Leserforum

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Entwickler bezahlen

Martin Fischer im Editorial über Kopierschutz bei Spielen, c’t 12/16 S. 3

Würden alle freiwillig die Entwickler angemessen entlohnen und nicht immer alle das Neuste, Beste, Schönste umsonst haben wollen und andere doof nennen, wenn die zahlen, wäre Kopierschutz nicht notwendig …

„doublebyte“ F

Marktführer durch Cracks

Photoshop und Cubase wären ohne Cracks nie Marktführer geworden. Die Verbreitung unter den chronisch geldlosen Teenagern von einst hat dafür gesorgt, dass viele Programme heute Standard sind, die es sonst nicht wären. Bei Spielen ist es etwas anders, da kurzlebig und saisonal abhängig.

„xtraa“ F

Update-Probleme bei Android

N wie „Not yet“, Google I/O: Android wird schneller, produktiver und sicherer, c’t 12/16, S. 30

Die neuen Seamless Updates klingen ja sehr gut. Aber was bringen Hintergrund-Updates, wenn es erst gar keine Updates gibt? Dass selbst Sicherheitspatches oft erst mit Monaten Verzögerung bei den Kunden ankommen oder es noch öfter gar keine Updates gibt, ist bei internetfähigen Geräten ein Unding. Das ist der größte Schwachpunkt von Android, an dem Google mit höchster Priorität arbeiten sollte. Ein Lösungsansatz wäre vielleicht, wenn das eigentliche System und dessen Updates nur noch von Google gepflegt würden und sich die Anpassungen der Hersteller auf eigene Launcher und zusätzliche Apps beschränken würden. Die meisten tiefgreifenden Änderungen der Hersteller machen das System eh lahmer, instabiler oder komplizierter.

Julian Hansen B

Linux-Treiber für HP-Scanner

Akten-Digitalisierer, Netzwerk-Dokumenten-Scanner kombiniert Flachbett mit Duplex-Einzug, c’t 12/16, S. 52

Wie kommen Sie darauf, dass es für den HP-Scanner keine Linux-Treiber gibt? Hier der Link: http://hplipopensource.com/. Das hplip-Paket unterstützt so ziemlich alle Geräte von HP und wird regelmäßig aktualisiert, manchmal im Abstand von einem Monat.

Matthias Popp B

HP selbst nennt als kompatible Betriebssysteme nur Windows und OS X.

Fax über VoIP

Turbos mit Tinte, Schnelle Tinten-Multifunktionsdrucker für Arbeitsgruppen, c’t 12/16, S. 76

Leider finde ich keinerlei Informationen, ob die Geräte noch analog faxen oder wie für Netzwerkgeräte eigentlich wünschenswert per T-38 via VoIP, sodass man die Geräte ohne doppelte Verkabelung oder gleich ganz ohne Kabel per WLAN an eine vorhandene TK-Anlage anbinden kann. Wäre nett, wenn Sie mir das beantworten könnten und in künftigen Tests mal darauf achten, ob das geht.

Robert Resch B

Auf das zusätzliche analoge Kabel werden Sie bei den meisten Multifunktionsgeräten nicht verzichten können. Üblicherweise kümmert sich erst der Router um die Umsetzung des alten T-30-Protokolls auf T.38. Außerdem muss auch der Provider das Fax-Protokoll anbieten, was längst nicht immer der Fall ist. Ein Fax-Drucker mit integrierter T.38-Funktion fürs Faxen over Ethernet ist uns bisher nicht bekannt.

Einige hochwertigere Geräte bieten stattdessen E-Fax an, wo das Fax ohne Umweg über eine analoge Leitung direkt an einen E-Mail-Server weitergereicht wird.

Dual-SIM aus den Niederlanden

Zweigleisig funken, Smartphones mit zwei SIM-Karten-Slots, c’t 12/16, S. 110

Ewig war ich in Deutschland auf der Suche nach einem echten Dual-SIM mit Quadcore, mindestens 16 GByte internem, mindestens 64 GByte externem Speicher, mindestens 2 GByte Arbeitsspeicher und vor allem einem aktuellen Android 5 oder 6. Fehlanzeige. Suche bei Importhändlern: teuer und ungewisse Gewährleistung, Garantie gibts dabei ja nicht. Dann die Lösung: Beim Urlaub in den Niederlanden das NUU, Modell Z8 (Hersteller aus Hongkong, Zielverkauf vornehmlich USA) beim Kijkshop gefunden, kurz gegoogelt und für unter 200 Euro gekauft. Frequenzen passen auch in Deutschland. Als Zugabe noch ein modifiziertes Android, bei dem ich Rechte nachträglich einschränken kann. Hülle gibts aus China, dauert 2 Wochen, aber das ist verschmerzbar. Läuft nun seit 4 Monaten ohne Probleme. Sehr angenehm. Da lohnt sich ein Ausflug über die Grenze. Hätte ich das nur eher gewusst …

„Lesefreak“ F

Stirbt Dual-SIM aus?

In der Tat ist der Wechsel zwischen Anbietern – Gründe dafür gibt es viele – im Prinzip eine tolle Sache. Die Lösung mit zwei SIMs hat – wie Sie richtig anmerken – einen Haken, nämlich die massiv eingeschränkte Geräteauswahl. Es mag sein, dass für einige User diese Dual-SIM-Geschichte von Bedeutung ist. Fakt ist, dass diese Technik in Kürze sowieso aussterben wird und wohl die wenigsten User bereit sein werden, die Dual-SIM-Fähigkeit als Kriterium beim Smartphone-Erwerb heranzuziehen. Ich frage mich: Wo bleibt da die Relevanz des Artikels?

Schreiben Sie doch was über Pläne, Entwicklungen und Möglichkeiten der E-SIM, das ist die Zukunft und die könnte spannend werden.

Chris Maibach B

Android unterstützt Dual-SIM

Als überzeugter Nutzer eines Dual-SIM-Smartphones war der Artikel „Zweigleisig funken“ im aktuellen Heft natürlich Pflichtlektüre für mich. Anders als im genannten Artikel beschrieben, bietet Android allerdings sehr wohl nativen Support für Dual SIM. Dies wurde mit dem Update auf Version 5.1 bereits Anfang 2015 ausgeliefert. Ein Android-Gerät mit einer noch älteren Version sollte man sich meiner Meinung nach sowieso nicht mehr anschaffen.

Mathias Nachbaur B

Pfad zu kurz

Gezielt ausmisten, Platz schaffen auf der Windows-Partition, c’t 12/16, S. 116

Der auf Seite 119 im Absatz zum Windows-Update benannte Pfad „C:\Windows\SoftwareDistribution“ ist zu kurz. Nach der im Artikel nachfolgenden Beschreibung ist wohl eher „C:\Windows\SoftwareDistribution\Download“ gemeint. „SoftwareDistribution“ selbst enthält unter anderem die lokale Update-Datenbank, nach deren Löschung wieder ein längerer Erst-Scan erforderlich ist, außerdem tauchen dann eventuelle, vom Benutzer mit Absicht ausgeblendete Updates wieder auf beziehungsweise werden je nach Einstellung/Einstufung auch gleich installiert.

Christof König B

Reihenschaltung bei Powerbanks

Tanke schön, Powerbanks von 16 bis 66 Euro, c’t 12/16, S. 82

Ein interessanter Aspekt der Stromtanks fehlt im Artikel: der „Daisychain“-Modus. Manche Powerbanks erlauben nämlich die Reihenschaltung von Netzteil, Powerbank und Handy. Vorteil: Spätestens über Nacht sind beide Geräte mit nur einem Netzteil voll geladen und einsatzbereit. Im Urlaub möchte ich das nicht mehr missen. Leider beherrschen das längst nicht alle Powerbanks, es wäre also ein spannendes Kaufkriterium!

Peter Männel

Sichtkontrolle bei USB-Kabeln

Tipps & Tricks, Kabelbrand bei kräftigen USB-Ladegeräten, c’t 12/16, S. 152

Sie geben den Tipp, Kabel und Netzteile auf den Zustand zu überprüfen. Als ein in Hardware-Fragen nicht so bewanderter Hin-und-wieder-Leser frage ich mich dann, wie ich das mache, denn eine Sichtkontrolle wird sicherlich nicht gemeint sein.

Norbert Paul B

Doch, genau das. Uns ging es darum, Kabel und Netzteile wenigstens bei sichtbaren Schäden auszusortieren, die beispielsweise beim Überrollen mit einem Schreibtischstuhl entstanden sind.

Absturzgefahr

Himmelsstürmer, Amazons Ideen für Lieferdrohnen und den passenden Rechtsrahmen, c’t 11/16, S. 30

Das ist schon komisch, da fliegt man jahrelang Flugmodelle nur in Sichtweite, achtet auf maximale Sicherheit, überfliegt keine Personen oder Tiere, da immer ein Defekt auftreten kann, und dann ist das alles gar kein Problem mehr. Die Amazon-Drohnen werden ja wohl geschätzt mit Paket knapp vier Kilogramm auf die Waage bringen. Sie werden wenn möglich aus ökonomischen Gründen den direkten Weg nehmen und sich sonst weder um Tiere noch Menschen kümmern. Das ist dann alles legal. Defekte werden auftreten, Unfälle werden passieren und Leute werden Drohnen vom Himmel ernten und die Teile auf Ebay verticken – das ist meine Prognose.

Jennifer Sirtl B

Ergänzungen & Berichtigungen

Ubiquiti arbeitet an DFS

Unfertiges Funkobjekt, Unifi UAP-AC-Lite, c’t 12/16, S. 50

Nach Erscheinen des Beitrags kam ein Leserhinweis, dass man die nächste Unifi-Controller-Version 5 DFS per Firmware-Update nachrüsten soll. Wer sich unter community.ubnt.com im Community-Forum von Ubiquiti anmeldet, kann durch Setzen eines Häkchens in seinen Profileinstellungen am Beta-Programm teilnehmen. Die Controller-Software 5.0.5RC versah unser Testmuster mit der Beta-Firmware 3.7.4.4945.

Damit funktionierte DFS immerhin teilweise: Mit automatischer Kanalwahl wollte der UAP-AC-Lite auf Kanal 120 funken. Aber selbst nach langem Warten (>30 Min.) und auch nach mehreren Neustarts aktivierte er sein 5-GHz-Modul nicht, sondern blieb beim Prüfen der Kanalfreiheit stehen. Als wir den AP dann manuell auf Kanal 100 setzten, erschien das Signal nach ein paar Minuten. Ob DFS mit der finalen 5er-Software auch mit automatischer Kanalwahl arbeitet, werden wir nach deren Erscheinen testen.

Diffusion

Leicht aufgerüstet, Helium-gefüllte Festplatten mit 8 und 10 TByte, c’t 12/16, S. 56

Anders als im Artikel dargestellt kann das Helium durchaus aus dem Gehäuse diffundieren. Entscheidend ist nicht der Gesamtdruck-Unterschied, sondern der Partialdruck-Unterschied der verschiedenen Gase. Nach Angaben von HGST hat sich die Abdichtung jedoch als langzeittauglich erwiesen. Die Flugeigenschaften der Magnetköpfe würden zudem via SMART überwacht, sodass Änderungen im Gasdruck auffallen würden.

Rotaris heißt Rotatris

Indie- und Freeware-Spiele, , c’t 11/16, S. 27

Leider haben wir bei der Nennung von Rotatris ein „t“ vergessen. Hier ist es: „t“.

Wir freuen uns über Post

Ausgewählte Zuschriften drucken wir ab und kürzen sie wenn nötig sinnwahrend.

Antworten sind kursiv gesetzt.

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