c't 14/2016
S. 47
News
Anwendungen

Besser screenshooten

Für Version 13 von Snagit hat der Hersteller TechSmith die Oberfläche aktualisiert und die Grafiken modernisiert.

Die mittlerweile funktionsgleichen Screenshot-Tools Snagit 13 für Windows und Snagit 4 für Mac von TechSmith kommen mit aktualisierter Bedienoberfläche, verbesserter Performance für 4K-Aufnahmen, personalisierbarer Toolbar und Webcam-Einbindung. Eine erweiterte „Scrolling Capture“-Funktion soll das Erfassen von langen Webseiten vereinfachen. Für horizontal scrollende Webseiten bietet das Programm die Option „Panorama Capture“. Snagit erstellt nun animierte GIFs, um Sachverhalte kompakt zu dokumentieren. Für Erklärvideos erfasst Snagit das Webcam-Signal. Zwischen Webcam und Bildschirm soll man einfach und schnell wechseln können. Werkzeuge, Effekte und Exportziele in der Symbolleiste lassen sich individuell einstellen. Sowohl die Windows- als auch die Mac-Ausführung kosten 46,60 Euro. Ein Upgrade von beliebigen Vorversionen ist für die Hälfte zu haben. (akr@ct.de)

Notensatz mit Sibelius

Die Notationssoftware Sibelius 8.3, mittlerweile von Avid, soll Verbesserungen in Workflow und Layout bringen. Jede einzelne Note lässt sich in jedem Akkord einfärben, um etwa den Fingersatz im Klavierspiel zu illustrieren. Wenn man Noten und Akkorde mit den in Sibelius 8.2 eingeführten Tastenkürzeln in andere Takte bewegt, ergänzt Sibelius jetzt je nach Taktart die korrekten Pausen. Auf dem MacBook soll man in Partituren einfacher per Trackpad zoomen und scrollen können; in Sibelius 8.2 hatte Avid Unterstützung für Microsoft Surface Pro 3 samt Pen eingeführt. Sibelius kostet 22 Euro monatlich oder 666 Euro als Dauerlizenz. (akr@ct.de)

Photoshop und Lightroom aktualisiert

Lightroom richtet das Bild anhand von Hilfslinien gerade. Die Regler passen es auf Wunsch in den Rahmen ein.

Photoshop hat eine Funktion zum automatischen Auffüllen weißer Ecken bekommen, die durch Geraderichten eines Fotos mit schiefem Horizont entstehen: Das Werkzeug zum Drehen und Beschneiden bietet dafür die Option inhaltssensitiv an. Sie analysiert die Umgebung und ergänzt passende Texturen wie Meer, Himmel oder Strand. Der Verflüssigen-Filter nutzt Gesichtserkennung für die Retusche, beispielsweise um Teile des Gesichts zu schützen. Die Funktion „Match Font“ erkennt eine verwendete Schriftart und sucht danach auf dem Computer oder im Adobe-Dienst Typekit. Außerdem soll Photoshop schneller starten und Dateien schneller öffnen als zuvor. Creative-Cloud-Kunden können das Update ab dem 21. Juni herunterladen.

Lightroom CC 2015.6 korrigiert stürzende Linien auf Wunsch halbautomatisch über Hilfslinien, wenn die Automatik der Aufrichten-Funktion versagt. Die Schaltfläche in der neuen Transformieren-Palette „Mit Hilfslinien“ fordert auf, bis zu vier Linien ins Foto zu zeichnen, anhand derer Lightroom das Foto geraderückt. Regler kippen, drehen oder verschieben das Foto. Das Zusammenfügen von HDR- und Panoramabildern funktioniert nun auch mit DNG-Stellvertretern. In den Voreinstellungen zeigt Adobe den Stand der Synchronisierung mit Lightroom mobile, etwa um Probleme mit dem Upload zu identifizieren. Das Update steht für Creative-Cloud-Kunden zur Verfügung. Nutzer der Kaufversion Lightroom 6 erhalten lediglich Updates für neue Kameras und Objektive. (akr@ct.de)

Font-Management

Die Fontverwaltung MainType 7 von High-Logic bringt nun ein Plug-in für Adobe InDesign CC mit. Geladene, aber nicht gespeicherte Fonts, zum Beispiel aus Adobes Web-Dienst Typekit, exportiert MainType auf Wunsch als TrueType- oder OpenType-Datei auf die lokale Festplatte. Font-Dateien lassen sich per Drag & Drop aus dem Windows Explorer in die Bibliothek des Programms übertragen. Mit synchronisierten Ordnern können Teams ihre Font-Sammlungen auf dem gleichen Stand halten, etwa im lokalen Netzwerk, über Dropbox oder Google Drive. Privatnutzer, die kein kommerzielles Interesse und weniger als 2500 Fonts zu verwalten haben, ist das Programm ab sofort kostenlos. Die Vollversion kostet 80 US-Dollar. (akr@ct.de)

Fotoverwaltung

Phase One hat die Bildverwaltung Media Pro SE (Second Edition) veröffentlicht. Das Update aktualisiert die Formatunterstützung aktueller Kameras, läuft auf Windows 10 sowie OS X 10.11 und arbeitet mit dem Raw-Entwickler Capture One 9.1 zusammen. Ebenso wie Capture One lässt sich auch Media Pro SE nun pro Lizenz dreimal aktivieren. Das Programm kostet 190 Euro. Wer Media Pro 1 besitzt, zahlt 40 Euro für das Upgrade. (akr@ct.de)

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